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Coronavirus-Impfstoff: Unbestätigte Nebenwirkung wirft Fragen auf

Die Liebe stirbt auch in Zeiten von Corona nicht. Doch wie sieht es aus mit der Fruchtbarkeit nach der Einnahme des Coronavirus-Impfstoffes?
Die Liebe stirbt auch in Zeiten von Corona nicht. Doch wie sieht es aus mit der Fruchtbarkeit nach der Einnahme des Coronavirus-Impfstoffes?
Foto: imago images / ZUMA Wire
Das Coronavirus-Impfstoff ist endlich da. Dennoch wird während den ersten Impfungen wild darüber spekuliert, ob das Vakzin eine unerwünschte Nebenwirkung haben könnte. Das sagen Experten.

Im Wandel der Medien haben sich auch die Probleme rund um die Kommunikation lebenswichtiger Informationen zwischen den Menschen gewandelt. War es früher noch so, dass man nicht genug Informationen hatte, bevor man allen Gefahren und Nebenwirkungen zu einem Vakzin griff, um doch vielleicht ein Menschenleben zu retten, ist die Situation heute anders. Noch bevor der die meisten Menschen den Coronavirus-Impfstoff verabreicht bekommen haben, gibt es viele Fragen und riskante Fehlinformationen rund um die Nebenwirkungen. Forscher sehen sich gezwungen zu antworten.

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Hat der Coronavirus-Impfstoff Nebenwirkungen für die Fruchtbarkeit?

Heiß diskutiert in diesen Tagen, während die ersten größeren Impfserien in verschiedenen Ländern der Welt Form annehmen, ist die Frage im Internet, ob das neue Vakzin gegen das neuartige Coronavirus Covid-19 eine unschöne Nebenwirkung hat. Dabei wird viel mit Halbwissen und auch Unwahrheiten hantiert, wie so oft im schnellen Tempo der digitalen Kanäle. Demnach soll der neue Coronavirus-Impfstoff zur Unfruchtbarkeit von Frauen und/oder Männern führen.

Dr. Gregory Huhn, ein Arzt, der im Coronavirus-Trakt vom Cook County Health, Chicago, Illinois, arbeitet, stellt klar, dass es hierfür keine Anzeichen gäbe. Dennoch gäbe es zu diesem Zeitpunkt noch so wenige Daten hierzu, dass man nicht definitiv sagen könne, ob der Coronavirus-Impfstoff nicht doch zu Unfruchtbarkeit führen könnte. Die Frage über die Nebenwirkungen des neuen Vakzin kam auf, weil in den ersten Impfstoff-Versuchen schwangere Frauen und die, die eine Schwangerschaft in nächster Zeit planten, außen vor gelassen wurden.

Das raten die Ärzte bei der Einnahme des Vakzins zu beachten

Generell, so die Ärzte aus dem Krankenhaus in Chicago, solle man wenn möglich Männer und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, beim Verabreichen des Coronavirus-Impfstoffes nicht einbeziehen. Denn auch wenn man keine Beispiele dafür hätte, dass das Vakzin zur Unfruchtbarkeit führt, sollte man sicher gehen und nichts riskieren. Natürlich könne man das aber nicht verbieten. Darum ist es jeder Frau, die eine Schwangerschaft anstrebt, nach einer eingehenden ärztlichen Beratung zu den möglichen Risiken selbst überlassen, ob sie sich impfen lässt.

Man solle sich aber nicht wundern, warum man schwangere Frauen nicht berücksichtigt habe bei den ersten Tests mit dem neuen Vakzin gegen Covid-19, so Dr. Gregory Huhn weiter. Das sei die übliche Praxis, wenn es darum ging, neue Impfstoffe am Menschen zu testen.

Laut Forschern soll Covid-19 gar nicht so neu sein, wie anfangs angenommen. So alt ist das Coronavirus wirklich. Und tatsächlich gibt es gleich eine ganze Schar von Coronaviren. Laut dem Virologen Drosten soll ein noch schlimmeres Coronavirus bereits in Deutschland sein.

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