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Lecker, aber krebserregend: Vor 5 Lebensmitteln wird überraschend gewarnt

Krebserregende Lebensmittel können ganz unverhofft auch in deinem Lieblingsessen stecken.
Krebserregende Lebensmittel können ganz unverhofft auch in deinem Lieblingsessen stecken.
Foto: iStock.com/Estradaanton
Zu den nachweislich krebserregenden Lebensmitteln gehören keine Exoten, sondern Dinge, die jeder von uns zum Teil täglich konsumiert. Ganz oben auf der Liste: Fleisch.

Wusstest du, dass du ganz unbewusst regelmäßig krebserregende Lebensmittel einkaufst? Selbst dein Lieblingsgericht kann schnell eine solche Komponente enthalten, denn längst ist ein gesteigertes Krebsrisiko nicht mehr so offensichtlich wie vielleicht bei Zigaretten. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO und der Stiftung Warentest sind von manchen Nahrungsmitteln inzwischen nur noch bestimmte Mengen empfehlenswert, darunter einige Fleischsorten, aber auch Alkohol und sogar Milch.

Diese heimischen Superfoods sind besser als die Exoten
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Gesunde Ernährung, die Krebs vorbeugen kann:

  • Viel Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse essen
  • Nur wenig zuckerhaltige Getränke trinken
  • Geringer Anteil an verarbeitetem und rotem Fleisch bei der Ernährung
  • Möglichst wenige salzhaltige Speisen
  • Alkoholkonsum begrenzen

Krebserregende Lebensmittel: Vor allem bei Fleisch aufpassen

Mit der bevorstehenden Grillsaison ist diese Nachricht nicht gut zu vereinbaren: Fleisch, vor allem beliebte Sorten wie Rind, Schwein, aber auch Lamm, trägt zu einem gesteigerten Krebsrisiko bei. Dabei erhöht sich dieses noch mehr, wenn die damit sowieso schon krebserregenden Lebensmittel geräuchert oder gepökelt wurden. Ebenso führt scharfes Anbraten von Fleisch oder das Verkohlen auf dem Grill dazu, dass krebserregende Substanzen entstehen, berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf die Deutsche Krebsgesellschaft.

Doch nicht nur Fleisch, auch diverse andere Nahrungsmittel gelten laut der Einschätzung von WHO und Stiftung Warentest längst als nachweislich gefährdend, weil sie das Wachstum von Krebszellen fördern beziehungsweise beschleunigen. Wie groß das Risiko durch diese krebserregenden Lebensmittel ist, hängt dabei maßgeblich von der verzehrten Menge ab. So soll sich inzwischen schon jede dritte Krebserkrankung auf eine falsche Ernährung zurückführen lassen, wie die WHO berichtet (via Stiftung Warentest).

Der Stiftung Warentest zufolge sollten bei einigen der krebserregenden Lebensmittel bestimmte und sehr konkrete Mengen gar nicht erst überschritten werden, auch wenn ein 100-prozentiger Schutz natürlich nicht möglich ist. Besonders hart ist das Urteil, da beispielsweise Genussmittel wie Bier, Wein und Gin in jeder Menge Krebs erzeugen können. Immerhin lässt sich zumindest das Risiko verringern, wenn dieses bekannt ist.

Krebserregende Lebensmittel:

  • #1 Wurst, Schinken und anderes verarbeitetes Fleisch: "Möglichst wenig" lautet das Urteil der Stiftung Warentest zur empfohlenen Maximalmenge. Seit 2015 werden diese Nahrungsmittel als "karzinogen", also krebserregend, eingestuft. Studien haben das Risiko nachgewiesen. Wer nicht mehr als 50 Gramm am Tag davon isst, verhindert, dass das Darmkrebsrisiko um 18 Prozent steigt, so die WHO.
  • #2 Rotes Fleisch: Steak, Hack und Co. gelten als "wahrscheinlich krebserregende" Lebensmittel und sollten dementsprechen auch nicht übermäßig aufgenommen werden. Maximal 500 Gramm pro Woche lautet die Empfehlung. Hinweis: Geflügel, Wild und Innereien zählen nicht dazu.
  • #3 Milch: Im Fall von Milch ist die Menge besonders entscheiden. Zwischen 0,2 und 0,8 Liter pro Tag sollen vor Dickdarm- und Brustkrebs schützen können. Männern wird dagegen geraten, pro Tag nicht mehr als 1,25 Liter davon zu trinken, weil die enthaltene Menge an Kalzium das Prostatakrebsrisiko möglicherweise erhöht.
  • #4 Zucker: Direkt krebserregend ist das Lebensmittel Zucker nicht, indirekt jedoch kann der übermäßige Verzehr zu einem höheren Risiko führen. Übergewicht gilt als drittgrößter Faktor für Krebs und wird auch durch Zucker bedingt. Die Empfehlung lautet dementsprechend "Dicksein vermeiden".
  • #5 Alkohol: Auch wenn wir es eigentlich schon wissen, aber laut Stiftung Warentest ist "jedes Glas kritisch". Schon die WHO warnt, "Alkohol erhöht in jeder Menge das Krebsrisiko". Gleich sieben Arten der Krankheit - in Mundhöhle, Speiseröhre, Hals, Darm, Leber und Brust - sollen sich auf Alkohol zurückführen lassen. Generell sollte daher komplett auf Alkohol verzichtet werden. Wer dies nicht kann, dem wird pro Tag maximal ein Drink (Frauen) beziehungsweise zwei Drinks (Männer) nahegelegt. Ein Getränk bezieht sich dabei auf 0,1 Liter Wein oder 0,3 Liter Bier.

Fazit: Krebserregende Lebensmittel im Blick behalten

Du musst nicht auf deine täglichen Essroutinen und Lieblingsgerichte verzichten. Willst du dich aber besser schützen, ist es ratsam, die krebserregenden Lebensmittel auf deinem Speiseplan in geringen Mengen zu dir zu nehmen. Eine gesündere Ernährung kann dabei auch zusätzliche Effekte haben wie verbesserte körperliche Fitness, eine bessere Konzentrationsfähigkeit und generell besseres Wohlbefinden.

Übrigens: Wusstest du, dass 3 "Brainfoods" die Gehirnleistung steigern können? Anders bei den folgenden Lebensmitteln. Auf nüchternen Magen solltest du diese Nahrung nicht zu dir nehmen. Eine Studie hat dafür eine interessante Erkenntnis über rein vegetarische Ernährung gemeldet.

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