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Kaffee am Morgen? Wissenschaftler rät zu überraschender Regel

Der Kaffee am Morgen nimmt bei vielen eine große Rolle ein.
Der Kaffee am Morgen nimmt bei vielen eine große Rolle ein.
Foto: GettyImages/Tim Robberts
Artikel von: Dana Neumann
Wie trinkst du deinen Kaffee am Morgen? Ein Experte empfiehlt, auf eine Art genau zu achten. Sie kann unangenehme Folgen verhindern.

Nach dem Aufstehen und vor der Arbeit ist der Kaffee am Morgen für zahlreiche Menschen einfach Pflicht. Aber wusstest du, dass eine Angewohnheit dabei nicht gut für deinen Körper sein kann? Glaubt man einem Experten ist der Zeitpunkt der ersten Tasse nämlich entscheidend. Er rät daher zu einer ganz speziellen Routine.

So wird Kaffee zum gesunden Getränk
So wird Kaffee zum gesunden Getränk

3 Vorteile, die Kaffeetrinker haben sollen (Quelle: Karrierebibel)

  • Dein Gehirn arbeitet besser: Kaffee verbessert Studien zufolge die Reaktionszeit und das Erinnerungsvermögen.
  • Du fühlst dich glücklicher: Kaffee kann eine glücklich machende Wirkung haben. Forscher:innen vermuten, dass die enthaltenen Antioxidantien dafür verantwortlich sind.
  • Du verdienst mehr Geld: Wie glaubwürdig die These ist, darüber lässt sich streiten, zumindest eine britische Studie behauptet, dass Kaffeetrinker im Vergleich zu Teetrinkern pro Jahr 2000 Pfund mehr verdienen.

Kaffee am Morgen: Machst du auch diesen Fehler?

Ein heißer Kaffee am Morgen ist der Inbegriff des Wachwerdens. Entweder, um an einem Arbeitstag schnell in die Gänge zu kommen oder um am Wochenende ganz entspannt und gemütlich den Körper zu beleben. Dass das Getränk diesen Effekt hat, ist überall bekannt. Weniger verbreitet könnte dagegen der Fakt sein, dass Kaffee niemals das erste Getränk am Tag sein sollte, wie ein Wissenschaftler erklärt.

Dem klinischen Psychologen und Schlafwissenschaftler Dr. Michael Breus zufolge ist es nämlich deutlich ratsamer, dem Kaffee am Morgen zunächst ein Glas Wasser vorzuziehen. Der Grund dafür ist simpel: Schlaf ist ein dehydrierender Vorgang, das heißt er entzieht deinem Körper Wasser.

So geht Kaffeetrinken richtig, weiß der Experte

"Jede Nacht verlieren wir fast einen Liter Wasser, also wachen wir dehydriert auf", erklärt Breus (via Well + Good). Wer nach dem Aufwachen als erstes den Kaffee am Morgen statt Wasser bevorzugt, nimmt, dank Koffein, eine harntreibende Flüssigkeit zu sich und dehydriert mit dem Gang zur Toilette am Ende noch zusätzlich. Um dem entgegenzuwirken, ist Wasser die einzige Option.

Ideal seien 600 bis 900 Milliliter Wasser in Raumtemperatur nach dem Aufwachen, so Breus. Für einen zusätzlichen Vitamin C-Schub kann auch eine Zitronenscheibe beigefügt werden. Erst dann allerdings sollte der Kaffee am Morgen oder jede andere Flüssigkeit, möglichst ebenfalls in Zimmertemperatur, getrunken werden.

Ist Kaffee gesund oder ungesund?

Wie der NDR berichtet, wirken sich drei bis vier Tassen Kaffee am Tag sich in der Regel positiv auf den Kreislauf aus. Bleibt der Konsum moderat, wird dies unter anderem mit einem geringeren Risiko, an Krebs zu erkranken, in Verbindung gebracht. Es besteht zudem die Vermutung, dass damit auch ein niedrigeres Risiko für Krankheiten wie Diabetes, Depressionen und Alzheimer einhergehen könnte. Auch eine Auswertung von 200 Studien zu diesem Thema kam zum Schluss, dass diese Anzahl an Tassen Kaffee gesundheitsfördernd ist.

Kontra-Argument: Warum kein Kaffee am Morgen?

Neben möglichen Vorteilen, die das braune Getränk generell haben soll, gibt es auch Argumente, die gegen den beliebten Kaffee am Morgen sprechen können. So soll der über Nacht gebildete Cortisolgehalt, der direkt nach dem Aufstehen am höchsten ist, das Koffein als Wachmacher überflüssig machen. Die Kombination aus Anti-Stress-Hormon und Kaffee ist zudem nicht die beste Wahl, wie die Welt berichtet.

  • Kaffee erhöht die Cortisolbildung: Das stresst den Körper und kann zu Gewichtszunahme und erhöhtem Diabetesrisiko führen. Auch das Immunsystem ist unter Umständen negativ beeinträchtigt.
  • Kaffee und Cortisol zusammen macht tolerant gegenüber dem Wachmacher: Die Wirkung von Koffein lässt schneller nach und du trinkst womöglich mehr Kaffee am Morgen oder generell als gewollt.

Spannende Kaffee-Fakten aus der Wissenschaft

Nicht nur zum Kaffee am Morgen, auch zu anderen Belangen rund um das braune Getränk haben Forscher:innen verschiedene Untersuchungen angestellt. So könnte Kaffee klüger machen und das Gehirn positiv beeinflussen, wie eine Studie besagt. Eine andere Analyse hat die Frage beantwortet, ob du deinen Kaffee besser mit oder ohne Milch trinken solltest.

Übrigens: Es gibt neben der Regel für den Kaffee am Morgen auch eine Richtlinie, welcher Zeitpunkt für Kaffee am besten geeignet ist. Und selbst auf die Frage, ob Leitungswasser gesund ist oder nicht, gibt es eine klare Antwort.

Quellen: Welt.de, NDR, Well + Good

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