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Ohren richtig reinigen? Experten raten zu überraschender Regel

Die Ohren richtig zu reinigen, kann anders gehen, als du denkst.
Die Ohren richtig zu reinigen, kann anders gehen, als du denkst.
Foto: GettyImages/Jens Schommer/EyeEm
Artikel von: Dana Neumann
Wie sicher bist du dir, dass du deine Ohren auf die richtige Art säuberst? Forscher:innen empfehlen nämlich eine Methode, auf die viele gar nicht achten.

Eines dürfte bei den meisten Menschen Teil der Hygiene sein: Ohrenstäbchen. Während sich Expert:innen an dieser Stelle relativ einig sind, dass die Wattebäusche am Stiel nicht unbedingt zu empfehlen sind, gibt es eine ganz Art, die Ohren richtig zu reinigen, auf die mehr geachtet werden sollte.

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Darum keine Ohrenstäbchen verwenden
Wie selbst Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände warnt, sind Wattestäbchen, aber auch andere Utensilien wie Haarnadeln oder Streichhölzer gänzlich ungeeignet, um sich die Ohren richtig zu reinigen. Der Grund ist einfach: Läuft es richtig schlecht, kannst du dir mit Ohrenstäbchen und Co. das empfindliche Trommelfell beschädigen oder sogar durchstechen. Das soll unter anderem sehr schmerzhaft sein.


Wie die Ohren richtig reinigen? Die Wissenschaft weiß es

Dass das Wattestäbchen im Ohr nichts verloren hat, ist aus ärztlicher Sicht schon immer klar, im Alltag sieht es natürlich ganz anders aus. Dennoch warnen Mediziner:innen davor, mit dem Hygieneartikel im eigenen Gehörgang zu hantieren. Um Ohren richtig zu reinigen, sollen andere Details wichtiger sein.

Denn, was viele zum einen nicht wissen: Ohren reinigen sich von selbst und Ohrenschmalz, medizinisch als Cerumen bezeichnet, hat durchaus eine sinnvolle Funktion, wie unter anderem Harvard-Forscher bestätigen. Es schützt die Haut im Inneren der Ohren vor Austrocknung, fängt Schmutz auf bevor er tief in den Gehörgang geraten kann und verhindert, dass Bakterien oder andere infektiöse Organismen das Innenohr erreichen.

Zum anderen, und darauf achten die wenigsten, ist es den Expert:innen zufolge wichtiger, auch den Bereich hinter den Ohren richtig zu reinigen. Das gilt zumindest für Personen mit längeren Haaren, Piercings und Ohrringen, Hautkrankheiten oder Verletzungen in dieser Region. Stimmt die Hygiene nicht, können Infektionen entstehen, wie Medical News Today berichtet. Der Grund ist, dass die Haut hinter den Ohren Schweiß, Öle und Rückstände von Haut oder Haarpflegeprodukten auffangen kann.

Auch hinter den Ohren: Richtig reinigen geht so

Um die Region gründlich zu säubern, helfen bereits Seife und warmes Wasser, am besten auf täglicher Basis, wie Health Digest empfiehlt. Mithilfe eines Spiegels kannst du dabei auch nach möglichen, bereits auftretenden Hautirritationen schauen. Um alte Hautschuppen zu entfernen, kannst du zusätzlich mehrfach pro Woche auf Peeling zurückgreifen.

Willst du dennoch nicht darauf verzichten, das Innere deiner Ohren richtig zu reinigen, wende dich an Fachpersonal. Beim Hals-, Nasen-, Ohrenarzt beispielsweise wird dir geholfen, wenn deine Ohren gesäubert werden müssen.

Weitere Tipps für die Ohren

Ist dir beim Ohren-Reinigen Wasser ins Ohr geraten? Dann achte auf eine Maßnahme. Vorsicht ist auch geboten bei der Verwendung von In-Ear-Kopfhörern. Falsch angewendet können Apples AirPods und Co. deinen Ohren schaden. Dafür gibt es einen spannenden Trick wie die AirPods nicht mehr aus den Ohren fallen.

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