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Neues aus der Start-up-Szene, Folge 9: Von der Snapchat-Brille zum Zalando für Drogen bis zum wertvollsten Unternehmen der Welt

Knapp 150 Euro soll die Snapchat-Brille Spectacles kosten.
Knapp 150 Euro soll die Snapchat-Brille Spectacles kosten.
Foto: Spectacles
Im Prozess gegen das "Zalando für Drogen" wurde dem Gründer ein hartes Gerichtsurteil auferlegt, Spotify hat zunächst keine Pläne für die Börse und Snap bekommt eine 360-Grad-Kamera.

Berliner Video-E-Commerce-App Yeay: Millionen-Investment

Bereits vor einem Jahr konnte das Berliner Startup Investitionen in Millionenhöhe einstreichen. Die Retail-eCommerce-App bietet eine digitale Verkaufsplattform, in der Produkte über Videos präsentiert werden. Im jungen, poppigen Stil soll die heranwachsende Jugend angesprochen werden.

4,9 Millionen Dollar kamen jetzt zusätzlich durch die Seed-Finanzierungsrunde zustande. Wie im vergangenen Jahr waren VC Grazia Equity, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom, der ehemalige CEO von Iglo und Mountain Partners, ein Schweizer Investment-Unternehmen, bei dem bis Mai auch Ex-Minister K.T. zu Guttenberg im Vorstand war, die Geldgeber.

Yeay App
Youtube

Gerichtsbeschluss für Deutschlands größten Drogen-Onlineshop

Chemical Love hat den Spitznamen „Zalando für Drogen“ erhalten. Seit 2015 waren über einen professionell gestalteten Webshop, inklusive Promotion-Video, und Foren im Tor-Netzwerk Kokain, Crystal Meth, Ecstasy, LSD und andere Drogen via Bitcoins verkauft. Mehr als 1.500 Verkäufe sollen per Post verschickt worden sein.

Laut der Staatsanwaltschaft war es der größte Drogen-Webshop Deutschlands. Der Kopf des Unternehmens muss nun für knapp 15 Jahre ins Gefängnis. Er schuldet dem Staat rund 10 Millionen Euro, unter anderem, weil er die Codes für seine Bitcoin-Ausbeute bis heute verschweigt.

Münchener Online-Shop für Haustier-Artikel erhält Millionen-Investment

Während die Konkurrenz Insolvenz anmeldet, erhält Alphabet Ventures 10 Millionen Euro. An der Finanzierung beteiligt sind ebenfalls die Yeay-Investoren Mountain Partners, Venture Stars und Heliad Equity Partners.

Hamburger Food4fans ist insolvent

Die Idee, Fußball-Fans Snacks und Süßigkeiten anzubieten, die mit dem Emblem ihres Lieblingsvereins verpackt sind, schien gut anzukommen. Besonders, da die Firma erst vor fünf Jahren durch Crowdfinanzierung zustande kam. Jetzt wurde jedoch Insolvenz angemeldet. Für die Crowdinvestment-Plattform Companisto ist es nach Returbo, FREYGEIST und Panono das vierte insolvent gehende Unternehmen in Folge.

Spotify plant vorerst keinen Börsengang

Geht es nach Mitgründer Martin Lorentzon, wird der schwedische Musikstreaming-Dienst in nächster Zeit nicht an die Börse gehen. „Wir brauchen kein Geld“, sagte er dem schwedischen Rundfunk. Der Musik-Streaming-Dienst hatte jüngst ein Start-up für Künstliche Intelligenz gekauft.

Liste der wertvollsten Unternehmen der Welt veröffentlicht

Erstmals ist die Aktie von Amazon an der New Yorker Börse mehr als 1.000 Dollar wert. Damit gehört der Online-Händler zu den wertvollsten Unternehmen der Welt – und die Top Fünf sind alle aus dem Tech-Bereich. Vor Amazon liegen Microsoft (540,1 Milliarden Dollar), die Google-Mutter Alphabet (679,5 Milliarden Dollar) und Apple (800,9 Milliarden Dollar). Mit Facebook (440,9 Milliarden Dollar) ist auch Platz fünf von einem Tech-Unternehmen belegt.

Berliner Bonitäts-Check-Startup Bonify kooperiert mit Hamburger Finanzcheck.de

Durch die Kooperation mit Finanzcheck.de möchte das Berliner Start-up Bonify seinen Kunden eine personalisierten Ratenkreditvergleich ermöglichen. Damit schließen sich die beiden größten FinTech-Unternehmen in Deutschland zusammen.

Auctionata Insolvenz: German Startup Group kauft Live-Streaming-System auf

Die Startup Group plant mit der eingekauften Technologie einen eigenen Versteigerungs-Service. Das System wird als Herzstück von Auctionata bezeichnet und wurde laut Gründerszene für rund 800.000 Euro abgekauft.

Bestes Start-up beim Pioneers Festival: Stromkind gewinnt mit selbstfahrenden Wasserdrohnen.

Wieder traten junge Unternehmen gegeneinander an, um das beste Start-up des Pioneers Festivals zu werden. Gewonnen haben österreichische Wasserdrohnen. Das Start-up Stromkind aus Oberösterreich konnte sich gegen sieben Mitbewerber durchsetzen und darf nun eine Reise in das Silicon Valley antreten, um dort mehrere hochkarätige Investoren kennenzulernen.

Berliner Online-Kreditvermittlung Fincompare bekommt Millionen-Investment

Die Kreditvermittlungs-Seite für Unternehmensfinanzierungen sammelt 2,5 Millionen Euro ein. Die Investoren: Der Wagniskapitalgeber Speedinvest, die österreichische Versicherungsgruppe Uniqa sowie mehrere Business Angels.

Bertelsmann kauft US-Startup White Cloud Analytics

Der deutsche Medienkonzern Bertelsmann übernimmt das amerikanische Unternehmen White Cloud Analytics, das sich auf Tools zur Leistungsanalyse im Health-Sektor spezialisiert haben. Mit der Übernahme möchte Bertelsmann sein Bildungsgeschäft stärken. Das Bertelsmann-Tochterunternehmen Relias Learning übernimmt ab sofort das aufgekaufte Unternehmen.

Schweizer Kredit-Fintech Loanbox jetzt auch in Deutschland

Die Schweizer Geld- und Kapitalmarkt-Plattform für Kantone, Gemeinden und institutionelle Kapitalgeber und Banken, Loanbox, wird zukünftig auch in Deutschland verfügbar sein..

Oculus-Gründer gründet Start-up zur Grenzüberwachung

Palmer Luckey spezialisiert sich mit seinem neuen Unternehmen ganz auf die "Light Detection and Ranging"-Technik, die zur verbesserten, militärischen Grenzüberwachung verwendet werden soll.

Snap kauft Placed

Das Mutterunternehmen der Social-App Snapchat kauf das US-Startup Placed auf. Für geschätzte 200 Millionen US-Dollar ist Snap jetzt in Besitz eines Unternehmens, das über Tracking registieren kann, in welche realen Läden Smartphone-Besitzer gehen, um sie mit passender Online-Werbung zu bespielen.

Snapchat-Brille Spectacles jetzt in Deutschland

149,90 Euro soll Spectacles kosten. Das Besondere an der Brille ist die integrierte 360°Grad Kamera, die im Weitwinkelformat zehnsekündige Videos aufnimmt, die im Anschluss als Snap in der App hochgeladen werden können.

Snapchat Snap Spectacles

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Die neuesten Videos von futurezone und der FUNKE Zentralredaktion.

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B2B 

IG Metall setzt sich für Crowdworker ein

Crowdworker besorgen sich ihre Arbeitsaufträge über Plattformen im Internet.
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Foto: Flickr

Crowdworker haben in Deutschland keinen gesicherten Status. Die IG Metall sieht den Sozialstaat dadurch bedroht.

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