Hamburg gewinnt einer Umfrage zufolge als Standort für Start-ups an Bedeutung. Das geht aus einer Befragung von Gründern junger Technologieunternehmen durch das Wirtschaftsprüfungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Im Ranking von neun Städten schneidet Hamburg mit 74 Prozent am besten ab. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Berlin und Frankfurt. Am unteren Ende der Skala rangieren den Angaben zufolge Stuttgart, Dresden und Karlsruhe. Hier glauben nur etwa die Hälfte oder weniger der 450 befragten Start-up-Gründer an einen Bedeutungszuwachs.

Befragte hauptsächlich Informations- und Kommunikationstechniker

München, Köln und Düsseldorf liegen im Mittelfeld. Zugrunde gelegt wurde bei der Standort-Auswahl der European Digital City Index, in dem die neun deutschen Städte aufgeführt sind. Hamburg ist unter anderem ein Standort von Medien- und Handelsunternehmen. Mehr als die Hälfte der Befragten ist in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik tätig, gefolgt vom E-Commerce (25 Prozent).

Von März bis Mai 2017 wurden Gründer beziehungsweise Mitglieder der Geschäftsführung von 450 Start-ups, deren Gründung nicht länger als 10 Jahre zurückliegt, gezielt online befragt. Unter anderem wurden sie gefragt: „Welche der folgenden Standorte werden als Start-up-Hub zukünftig an Bedeutung gewinnen und welche eher verlieren?“

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