Start-ups 

Kryptowährungen halten als Visa-Kreditkarte Einzug ins echte Leben

Die erste Krypto-Kreditkarte zur alltäglichen Nutzung.
Die erste Krypto-Kreditkarte zur alltäglichen Nutzung.
Foto: press / tenX
Für einige sind Online-Währungen wie Bitcoin wegen ihrer reinen Online-Nutzbarkeit eine eher unattraktive Investition. Das soll sich jetzt mit Krypto-Visa-Karten ändern.

Das Start-up TenX aus Singapur kann bereits acht digitale Währungen alltagstauglich machen und trifft damit den Nerv der Zeit: Bereits über 10.000 Visa-Karten wurden bestellt. Mit den Karten können Echt-Währungen wie Yen, Dollar oder Euro mit Kryptowährungen bezahlt werden. Dafür wandelt die Karte den Betrag passend zum aktuellen Marktwert um und zieht den entsprechenden Betrag direkt von dem Account der Kryptowährung des Nutzers ab. Für diese Dienstleistung wird pro Transaktion eine Gebühr von 0,15 bis 0,2 Prozent fällig. Unter den acht möglichen, digitalen Währungen befinden sich auch weniger bekannte Namen wie Dash und Augur. In den nächsten fünf Monaten sollen drei weitere Währungen dazu kommen.

Anonymität hat seinen Preis

Wer seine Krypto-Anonymität bewahren möchte, kann mit der Karte jährlich bis zu zweitausend Dollar abheben. Bei einer stärkeren Nutzung braucht es jedoch eine Authentifizierung der eigenen Identität. Monatlich verbucht das Start-up Transaktionen in Höhe von rund 100.000 US-Dollar und kalkuliert ein Wachstum auf hundert Millionen Dollar im Monat bis Ende 2018.

Konkurrenz zieht nach

Auch wenn TenX bereits rund 80 Millionen US-Dollar eingenommen haben und einige Business-Angel für sich gewinnen konnten, rechnen Experten damit, dass innerhalb kürzester Zeit andere Investoren und Konkurrenten mit ähnlichen Kreditkarten-Konzepten nachziehen werden. Trotz der Unterstützung des Ethereum-Mitbegründers Vitalik Buterin plant TenX nach eigenen Angaben, erst in zwei Jahren Gewinne zu erzielen.

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