Start-ups 

Noch immer arbeiten zu wenig Frauen in deutschen Start-ups

Nur in jedem vierten Start-up gehören Frauen zum Gründungsteam.
Nur in jedem vierten Start-up gehören Frauen zum Gründungsteam.
Foto: Pexels | Pixabay
Der Frauenanteil in deutschen Start-ups liegt in Deutschland weiterhin bei unter 30 Prozent. In einer neuen Studie wurden Gründer und Gründerinnen dazu befragt.

Frauen sind in deutschen Start-ups laut einer Umfrage noch immer unterrepräsentiert. Der Anteil weiblicher Mitarbeiter beträgt 27 Prozent, wie die Erhebung des Digitalverbands Bitkom ergab. Nur in jedem sechsten Start-up ist mindestens die Hälfte der Beschäftigten weiblich. In jedem vierten Start-up gehören Frauen demnach zum Gründungsteam.

"Wir brauchen ein Pflichtfach Informatik"

"Es gibt leider immer noch zu wenig Frauen, die sich für ein technisches oder für ein Informatik-Studium entscheiden", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Er forderte eine bessere digitale Bildung in der Schule. Initiativen wie der Girls' Day seien ein guter Anfang. "Wir brauchen aber ein Pflichtfach Informatik in der Schule, ebenso wie die Vermittlung von Digitalkompetenz in allen Fächern."

Für die Umfrage hat der Verband gut 250 Gründerinnen und Gründer aus der IT- und Internet-Szene befragt. Insgesamt sei die Situation in der Start-up-Szene für Frauen allerdings besser als in der klassischen Wirtschaft. Das erklärten 57 Prozent der befragten weiblichen Gründer und 69 Prozent der Männer.

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