Mit einer Tee-Maschine (genauer gesagt einem Tee-Ei – „tea infuser“) für Tee-Trinker mit besonders hohen Ansprüchen wollte das US-Start-up Teforia Erfolge feiern. Das Gerät, das ausschließlich mit speziellen Tee-Kapseln namens „Sips“ betrieben werden konnte, wurde um 999 Dollar angeboten. Die dazugehörigen Kapseln wurden zu Stückpreisen zwischen 0,50 und 3,25 Dollar verkauft. Durch Erkennung der jeweiligen Tee-Sorten mittels RFID-Tags in den Kapseln, sollte die Teforia-Maschine die jeweils idealen Brüh-Temperaturen sicherstellen. Wie TechCrunch berichtet, ging das Konzept allerdings nicht auf.

Schwierige Zeit für Smart Kitchen-Produkte?

Wie das junge Unternehmen auf seiner Webseite mitteilt, wird es sein Geschäft einstellen. Die Restbestände der Teforia-Maschinen werden nun für 200 Dollar pro Stück verkauft. Man habe einsehen müssen, dass noch viel mehr finanzieller Aufwand, sowie Aufklärungsarbeit notwendig gewesen wären, um Teforia zu einem erfolgreichen Produkt zu machen, schreiben die Gründer. Sie sprechen von einer „schwierigen Zeit für Hardware-Unternehmen im Smart-Kitchen-Bereich“. Ein Lied davon singen konnte zuletzt das Start-up Juicero, das eine Saftpresse für anfänglich 700 Dollar verkaufen wollte, die nichts anderes macht, als fertigen Saft aus speziellen Päckchen zu drücken.

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Laut Angaben des Start-ups haben sich Teforia-Maschinen bereits über 20 Länder verteilt, obwohl sie nur in den USA verkauft wurden. Bei der World Tea Expo habe das Gerät Preise in den Kategorien beste Innovation und bestes Teebrau-Gerät erhalten. Teforia bemühe sich darum, einen Partner zu finden, der das Maschinen-Kapsel-Konzept im Tee-Bereich fortsetzen will.

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