Start-ups 

Das erste deutsche Solarauto steht bevor

Sion ist das Solarauto des Münchner Start-ups Sono Motors.
Sion ist das Solarauto des Münchner Start-ups Sono Motors.
Foto: Sono Motors
Das E-Auto Sion hat nicht nur Solarzellen verbaut, sondern auch Botanik im Innenraum. Sein Hersteller setzt große Hoffnung darauf – sowie auf den selbstaufladenden Akku.

Das Fahrzeug namens Sion ist in insgesamt 330 Solarzellen gekleidet, die den Akku des Autos während der Fahrt aufladen. Auf diese Weise soll es dem Fahrer ermöglicht werden, 30 zusätzliche Kilometer zu fahren. Vorausgesetzt es ist ein sonniger Tag.

Die Reichweite des Fahrzeugs ohne Solarpanele beträgt 250 Kilometer. Abgesehen von den Solarpanelen ist das Fahrzeug ein herkömmliches E-Auto, das an den üblichen Ladepunkten aufgeladen werden kann.


Moos im Solarauto

Des Weiteren setzt Sono Motors neben den Panelen auf ein weiteres neues Feature: Für die Filterung der Luft und zur Regulierung der Feuchtigkeit kommt beim Sion Moos zum Einsatz, das sichtbar im Innenraum angebracht ist.


Ein Start-up aus München

Entwickelt wird das Auto vom Münchner Start-up Sono Motors. Ziel des jungen Unternehmens ist es, ein alltagstaugliches Elektrofahrzeug auf den Markt zu bringen. Im kommenden Jahr soll das Sion-Auto in die Produktion gehen. 6.500 Vorbestellungen hat das Start-up bereits in der Tasche. Der Preis soll bei 16.000 Euro starten.

Dazu kommen noch die Kosten für den Akku, der extra gekauft werden muss. Der Preis dafür beginnt bei 4.000 Euro. Als Alternative kann die Batterie für eine monatliche Gebühr auch gemietet werden.

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