Start-ups 

Vom Weltraum ins Silicon Valley: NASA macht jetzt auch was mit Start-ups

Die NASA will auch mit Start-ups zusammenarbeiten, um das All noch besser im Blick zu haben.
Die NASA will auch mit Start-ups zusammenarbeiten, um das All noch besser im Blick zu haben.
Foto: Getty Images/LaserLens
Die NASA begibt sich in eine neue Sphäre: Die US-Weltraumbehörde wird in Zukunft mit Start-ups gemeinsame Pläne schmieden.

Jetzt verschlägt es auch noch die NASA ins Silicon Valley. Die US-Weltraumbehörde wird in Zukunft mit Start-ups zusammenarbeiten.

NASA und Start-ups stecken in Zukunft unter einer Decke

Früher war die Raumfahrt nur prestigewütigen Regierungen zugänglich. Da ist schon länger vorbei, denn die NASA arbeitet bereits aus Kostengründen mit privaten Unternehmen wie SpaceX zusammen. Jetzt möchte die amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde auch mit Start-ups kooperieren und begibt sich damit in eine neue Sphäre.

10 Start-ups werden jetzt von der NASA ausgebildet

Konkret sollen in Zukunft zehn Start-ups von der NASA ausbildet werden. Am 15. Juli wird bereits das erste hauseigenen Start-up Accelerator an den Start gehen. Innerhalb von drei Monaten werden wohl zehn Teams trainiert, um gemeinsam mit NASA-Technikern an neuen Raumfahrttechnologien zu arbeiten. Der US-Accelerator Techstars ist bereits Teil des Teams.

Zusammenarbeit zwischen Industrie und NASA

Anwendung von Start-ups im Bereich Geodatenanalyse und 3D-Fertigung sowie autonome Systeme und künstliche Intelligenz sollen besonders gefragt sein. „Ein Hauptziel des Pilotprogramms ist es, die rasche Entwicklung von Technologien zu unterstützen, die für zukünftige Raumfahrtmissionen eingesetzt werden können, und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Industrie und NASA zu fördern“, verkündete das zur NASA gehörende Jet Propulsion Laboratory in Los Angeles.

Immer wieder werden Missionen der NASA gefährdet. Die Unberechenbarkeit des Alls dürfte auch durch die Zusammenarbeit mit Start-ups schwierig zu erfassen sein. Erst vor Kurzem wurde die NASA-Sonde vom Asteroid Bennu behindert. Sogar Toilettenpapier kann im All für die ISS zu einem Problem werden.

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