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Apples neuer Streaming-Dienst: Tim Cook rückt Produzenten auf die Pelle

Apples Streaming-Dienst soll bald live gehen. Jedoch gibt es derzeit scheinbar Differenzen mit Content-Lieferanten.
Apples Streaming-Dienst soll bald live gehen. Jedoch gibt es derzeit scheinbar Differenzen mit Content-Lieferanten.
Foto: imago/Kyodo News
Apple verschiebt den Starttermin seines Streaming-Dienstes immer weiter nach hinten – angeblich aufgrund von Unstimmigkeiten mit Content-Lieferanten.

Bereits seit Längerem ist bekannt, dass der Konzern Apple an einem eigenen Streaming-Dienst arbeitet, der bald verfügbar werden soll. Derzeit sorgt das Unternehmen in Hollywood jedoch für enormen Unmut: Konzernchef Tim Cook sowie seine Manager sollen einen recht dysfunktionalen Umgang mit ihren Lieferanten führen.

Apples Streaming-Dienst: Tim Cook mischt sich ein

Apples neuer Streaming-Dienst soll höchstwahrscheinlich im April oder Mai 2019 an den Start gehen. Gemeinsam mit dem neuen Abo-Dienst „Apple News Magazines“ wird der Konzern seinen hauseigenen Streaming-Dienst voraussichtlich innerhalb eines Events am 25. März 2019 vorstellen. Alternativ könnte sich der Termin aber nochmals nach hinten verschieben.

Über die auf dem Angebot verfügbaren Inhalte lässt sich aktuell nur spekulieren – besonders, da sich Tim Cook scheinbar als schwieriger Auftraggeber für die Kreativen entpuppt.

Laut einem Bericht der New York Post verhalten sich Apples Manager bei den Film- und TV-Produkten erstaunlich "zudringlich". Dies ginge soweit, dass sie Schauspielern, Produzenten und Regisseuren Hinweise geben, wie sie bestimmt Inhalte zu gestalten haben. Cook & Co. sollen das bislang erstellte Material auch regelmäßig sichten. Grundsätzlich sei Apple zu "stark involviert", was zu Verzögerungen führen könne – zudem gebe es auch technische Probleme.

Video: Apple bietet bald einen Streaming-Dienst an

Apple bleibt seinem Saubermann-Image treu

Apple strebt besonders familienfreundliche Inhalte an und ist folglich Sex- und Gewalt-Szenen gegenüber eher unaufgeschlossen. Cook soll so zum Beispiel häufig fordern, dass Shows "nicht so bösartig" sein dürfen.

Aufgrund kreativer Differenzen soll der wichtige Showrunner Bryan Fuller ("Pushing Daisies", "American Gods") bereits vor einem Jahr das Handtuch geschmissen haben.

Video: Alle angekündigten Serien & Filme von Apple! (Apple Originals, Apple Plus)

Apple hat sich zahlreiche Highlights gesichert

Seit 2017 sichert sich Apple die Rechte an zahlreichen hochgehandelten TV-Serien, um das Angebot seines Streaming-Dienstes auszubauen. Erworben hat der Konzern zum Beispiel Highlights wie die Steven-Spielberg-Serie „Amazing Stories“, eine titellose Dramaserie mit Reese Witherspoon und Jennifer Aniston sowie eine Show mit Oprah Winfrey.

Die Differenzen zwischen Apples Chefetage und seinen Content-Lieferanten sind übrigens nicht die einzigen Negativschlagzeilen, mit denen der Konzern derzeit kämpft: Kürzlich wurden einige für Nutzer unerfreuliche Details über die Kosten des neuen Dienstes bekannt. Übrigens: Tim Cook will unbedingt, dass du dir ein neues iPhone kaufst.

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