Streaming 

Bye, bye, Buffering: Auch bei schwachem WLAN flüssig streamen

Neues von Netflix: Aktuelle Erfolgsserien & wichtige News
Fr, 24.05.2019, 13.01 Uhr

Neues von Netflix: Aktuelle Erfolgsserien & wichtige News

Beschreibung anzeigen
Du musst mit deiner Familie oder Mitbewohnern das WLAN teilen und leidest ständig unter Buffering beim Streamen? Dann haben MIT-Forscher jetzt die Lösung für dich.

Es gibt weniges, das mehr nervt als langsames Internet. Gerade dann, wenn es daran liegt, dass du dir dein WLAN teilen musst, entbrennen schnell Streits darüber, wer gerade die bessere Verbindung braucht. Am Ende sitzen jedoch meist alle mit verpixeltem Bild, Sprüngen oder Buffering beim Streamen da. Ein Team des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will nun die Lösung für dieses Problem entwickelt haben und dein WLAN verstärken.

WLAN individuell verstärken: Forscher bekämpfen Buffering

Konkret handelt es sich bei dem Team um Forscher des Computer Science and Artificial Intelligence Laboratorys (CSAIL). Ihre Antwort auf Buffering beim Streamen ist das Minerva System. Es soll Videos analysieren, bevor sie abgespielt werden, um herauszufinden, wie stark ihre Qualität durch die schwache WLAN-Verbindung beeinflusst wird.

Puffer-Schutz: So funktioniert Minerva

Herkömmliche WLAN-Protokolle teilen die Bandbreite zu gleichen Teilen unter den Nutzern auf – ungeachtet dessen, was sie damit machen. Wenn du also gerade einen der sieben genialen Horrorfilme auf Amazon Prime Video guckst und dein Mitbewohner sich lediglich ein paar alte Cartoons auf seinem Handy reinzieht, dürfte er zwar keine Probleme haben, die Handlung zu verfolgen, dein Filmerlebnis leidet jedoch massiv darunter.

Minerva kann Engadget zufolge in einer Offline-Phase beide Videos analysieren und herausfinden, welches eher von einer höheren Bandbreite profitieren würde und welches weniger bedarf. Anschließend verteilt das WLAN-Protokoll die Bandbreite entsprechend ihrer Bedürfnisse unter den Nutzern.

Streamen mit halbsoviel Buffering

Auch in der Praxis konnte das System bislang überzeugen. So reduzierte Minerva die Pufferung um die Hälfte und war in einem der drei Tests sogar dazu in der Lage, die Videoauflösung von 720p auf 1080p zu erhöhen. Wenn du nicht auf das neue Protokoll warten willst, gibt es jedoch auch andere Möglichkeiten dem Buffering zu entgehen. So kannst du beispielsweise Netflix-Filme downloaden und sie dir ganz einfach offline ansehen.

Zu den Kommentaren
Neueste Videos auf futurezone.de

Neueste Videos auf futurezone.de

Beschreibung anzeigen