So entkommst du dem gelangweilten Zappen durch dein Smartphone

Doomscrolling

Zum Start Klicken

Oleg Baliuk via Canva.com

xThomasxTrutschel/photothekx

Doomscrolling: Was ist das?

Doomscrolling ist ein englischer Trend-Begriff, der das gelangweilte Zappen durch das Smartphone bezeichnet. Oft verfallen wir dabei in eine Endlosschleife und sehen nicht selten, dieselben Nachrichten oder Posts doppelt und dreifach. 

Das Problem

Obwohl uns das Doomscrolling nur selten unterhält oder befriedigt, wirkt es fast hypnotisch auf uns. Es macht regelrecht süchtig, aber unglücklich. Daher auch der Begriff selbst "Doom" (engl. Verderben) und "Scrolling" (engl. Durchklicken). Wir scrollen uns also in unser eigenes Verderben. 

Pixabay

Warum tun wir das?

Durch die schiere Masse an Informationen, die wir täglich, durch das Internet bekommen, kennt unser Gehirn kein Limit mehr. Wir sind ständig auf der Suche nach mehr.  Aber was, das genau ist, wissen wir gar nicht. Das ist nicht nur langweilig, sondern kann unsere Psyche auch belasten. 

imago images / Panthermedia

Was kannst du dagegen tun?

Um nicht in einem endlosen Fluss von Informationen zu versacken, solltest du dein Konsumverhalten limitieren.  Das ist gar nicht so einfach. Deshalb haben wir 4 Tipps, wie du dem Doomscrolling entkommen kannst.

Getty Images / Maskot

#1 Bewusst werden

Als ersten Schritt, solltest du dir bewusst machen, was dir der Handykonsum gibt und wie du dich dabei fühlst.  Beobachte dich bewusst, während du Nachrichten oder Posts liest. Manchmal reicht es schon, zu realisieren, wie unzufrieden ein die Art von Nachrichten macht. 

imago images / Shotshop

#2 Zeit Tracken

Ein zweiter wichtiger Faktor ist es, sich bewusst zu machen, wie viel Zeit in das Doomscrolling geht. Dazu kannst du Tracking-Apps benutzen oder dir in bestimmten Apps Limits setzen. Dein Smartphone erinnert dich dann selbst daran, dass du es weglegen solltest. 

imago images / imagebroker

#3 Kein Handy im Bett

Das Bett verleitet uns ganz besonders zu Doomscrolling und kann dabei unseren Schlafrhythmus regelrecht zerstören. Erteile deinem Smartphone Bettverbot und lege es über die Nacht einfach auf den Schreibtisch oder in ein anderes Zimmer. 

imago

#4 Digital Detox

Auch der komplette Verzicht auf dein Smartphone, kann dir helfen von schlechten Angewohnheiten wie dem Doomscrolling loszukommen.  Lege da Smartphone zum Beispiel einen Tag in der Woche mal weg. Oder nutze es zum Beispiel mal über einen Feiertag, Urlaub oder Wochenende gar nicht, oder nutze es nur im Flugmodus.

imago images/photothek

Pfeil

Mehr zum Thema

Mehr spannende Studien und Ratgeber aus dem Bereich Life Science findest du auf futurezone.de oder beim Klick auf den Link.

imago images / Addictive Stock

Mehr Insights?