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Geburtsstunde des Weltalls: Der Urknall?

Die Frage nach der Entstehung des Universums ist eine der größten Fragen der Wissenschaft mit mehr als einer Antwort.

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Urknalltheorie: Was ist das?

Die Urknalltheorie gilt als am meisten akzeptierte Theorie zur Erklärung, wie das Universum entstanden ist.

Sie besagt, dass vor dem Big Bang alle Materie und Energie an einem Punkt unendlicher Dichte gebündelt existierte. Als der Urknall einsetzte, wurde aus dem Nichts jede Materie, jede Form von Energie und jede Galaxy im Raum verstreut. 

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Für den Menschen schwer vorstellbar

Das Problem dabei ist nur, dass sich das menschliche Gehirn eine Welt ohne Objekte, Raum und Zeit nicht vorstellen kann. 

Es gibt kein vergleichbares Phänomen. Vielleicht wurden deswegen viele alternative Theorien aufgestellt. Denn wenn eine Theorie so entfernt ist von der Gegenwart, ist Misstrauen berechtigt.

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Beobachtungen, die die Theorie bestätigen

Neben der Urknalltheorie gibt es dennoch Alternativerklärungen, die diese Beobachtungen anders interpretieren.

- Das Universum expandiert ständig. - Leichte Elemente wie Wasserstoff und Helium entstanden zuerst aus einem extrem heißen und dichten Raum. - Hintergrundrauschen ist omnipräsent und zeugt vom Urknall.

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Beständiges Universum

Die Theorie des beständigen Universums wurde erstmals im Jahr 1955 in einem Magazin der NASA veröffentlicht.

Sie besagt, dass das Universum unendlich lang existiert. Ein Anfang oder Ende lässt sich nicht beziffern. Die regelmäßige Entstehung von Materie ist nicht gleich ein Beleg für Expansion, sondern würde fehlinterpretiert werden.

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#1

Ewig währende Inflation

In der Physik wird die schnelle Expansion des Universums als Inflation bezeichnet. In dieser Theorie gab es zwar einen Urknall mit einem festen Startzeitpunkt, nicht jedoch ein Ende. Das Weltall dehnt sich unendlich lange aus. 

Damit widerspricht sie vielen anderen Theorien, die von einem schlussendlichen Zusammenbruch des Universums ausgehen, welcher das Ende des Universums einläutet. 

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#2

Wiederkehrendes Universum

Das Universum folgt nach dieser Theorie einem zyklischen Modell. Nach dem Ende des vorherigen Universums geschah der Urknall und nach dem "Tod" des Unseren, folgt der Nächte.

Damit nicht genug: Das Weltall ist ein multidimensionales Gebilde. Bei einer Kollision höherdimensionaler Branen mit unserem Universum geschieht ein erneuter Urknall. Ein neues Universum entsteht.

#3

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