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Lisa Bitter: Warum sie Künstliche Intelligenz „gruselig“ findet

Schauspielerin Lisa Bitter spielt die Hauptrolle in der Doku-Fiction „KI – Die letzte Erfindung“. Was die Künstliche Intelligenz für sie so „gruselig“ macht, verrät sie im Interview.

Schauspielerin Lisa Bitter als Vida in "KI - Die letzte Erfindung".. © ZDF/Oliver Ziebe
Schauspielerin Lisa Bitter als Vida in "KI - Die letzte Erfindung".. © ZDF/Oliver Ziebe

„Dieser Film liegt mir besonders am Herzen“, sagt Schauspielerin Lisa Bitter (geb. 1984, „Tatort“, „Der Beischläfer“) im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news über die Doku-Fiction „KI – Die letzte Erfindung“ (15.12., 23.15 Uhr, ZDF). „Der Film beleuchtet die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und wie sie unseren Alltag verändern wird. Das enorme Potential des Zusammenspiels von Mensch und Maschine steht im Zentrum“, erklärt sie.

Ein Chip im Gehirn

Die fiktionale Geschichte beruht auf heutigen Forschungsergebnissen über Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz. Erzählt wird die Geschichte von Anwalt Tom Müller (Daniel Donskoy,31), der seinen Job in der Kanzlei an eine künstliche Intelligenz verliert, die effizienter, schneller und kostengünstiger arbeitet als er. Nun will er wissen, wer dafür verantwortlich ist – und erlebt bei seiner Recherche eine Überraschung: Er hat seine Arbeitslosigkeit einer alten Kommilitonin zu verdanken

Seine Studienfreundin Vida hat sich auf KI-Entwicklung spezialisiert und dabei auch die Maschine entwickelt, die Tom den Job gekostet hat. Doch wie hat sich die unscheinbare Jurastudentin in eine knallharte KI-Entwicklerin verwandelt? Tom ist von Vida fasziniert – und er erfährt ihr Geheimnis: Sie hat sich mit einem Chip im Gehirn optimiert. Lisa Bitter, die Vida spielt, erklärt zudem: „Vida ist eine Expertin auf dem Gebiet und programmiert eine KI, die sie später im Film für ihre Zwecke einsetzen wird.“

Neben Bitter und Donskoy sind unter anderem Thomas Heinze (57) als Vidas Chef Prof. Mark Reinhardt zu sehen und Halima Ilter (geb. 1983) als Toms Ehefrau Mari Müller.

Die dokumentarische Ebene

Dieser Plot wird mit einer dokumentarischen Ebene verflochten, in der weltweit führende Forscherinnen und Forscher das Geschehen kommentieren und einordnen. „Die internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beleuchten die Bedeutung von KI heute – angefangen von einfachen Algorithmen der Suchmaschinen bis hin zu implantierten Chips in der Medizintechnik“, erklärt Bitter. Und sie fügt hinzu: „Es ist erstaunlich und auch ein wenig gruselig, auf welchem Stand die Nutzbarkeit von KI heute schon ist… und dabei wird es nicht bleiben, es gibt einen globalen Wettstreit um die fortschrittlichste KI-Forschung.“

Die Moral kommt in Lisa Bitters Herzensprojekt ebenfalls nicht zu kurz, wie sie bestätigt. „Ja, die Frage nach Moral und ethischen Grundsätzen wird gestellt. Wenn es der Menschheit nicht gelingt, Werte festzulegen, mit denen wir friedlich und nachhaltig miteinander leben wollen, wird sie es auch nicht schaffen, einer Maschine Handlungsanweisungen zu geben, die ausnahmslos Positives bewirken“, fasst sie die besondere Herausforderung und Verantwortung zusammen.

(ili/spot)

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