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Plötzliche WhatsApp-Warnung: Darum solltest du den Messenger nicht benutzen

Eine aktuelle WhatsApp-Warnung soll Nutzer darüber aufklären, dass ihre WhatsApp-Nachrichten und -Dateien leicht einsehbar sind.
Eine aktuelle WhatsApp-Warnung soll Nutzer darüber aufklären, dass ihre WhatsApp-Nachrichten und -Dateien leicht einsehbar sind.
Foto: imago images / Rüdiger Wölk
Experten warnen vor WhatsApp. Die Nachrichten seien leicht durch Dritte einsehbar und der Datenschutz zu wenig gewährleistet.

Digitalpolitiker sind alarmiert und haben von offizieller Seite eine WhatsApp-Warnung ausgesprochen, die Nutzer ernst nehmen sollten. Hintergrund sind neue Erkenntnisse, die erst kürzlich durch Medienrecherchen bekannt wurden. Der leichte Zugriff auf WhatsApp-Nachrichten und andere über den Dienst geteilte Inhalte steht dabei im Fokus.

WhatsApp-Warnung: Deshalb sind deine WhatsApp-Nachrichten nicht sicher

Was Digitalpolitikern derzeit aufstößt und sie zu einer offiziellen WhatsApp-Warnung veranlasst hat, ist die jüngste Berichterstattung des WDR und des Bayrischen Rundfunks (BR). Diese hatten herausgefunden, dass das Bundeskriminalamt (BKA) dazu in der Lage ist, ohne bürokratischen Aufwand WhatsApp-Nachrichten und -Dateien in Echtzeit einzusehen.

Für die Politik ist klar: Nutzer, Staat und Unternehmen sollten der WhatsApp-Warnung entsprechend aus Datenschutzsicht möglichst auf den Messenger verzichten: "Wer wirklich sicher kommunizieren will, für den ist WhatsApp offensichtlich auch weiterhin keine Alternative", zitiert das Handelsblatt (via t-online.de) den Grünen-Digitalexperten Dieter Janecek. Er verweist auch darauf, statt WhatsApp für Nachrichten und Kommunikation zu nutzen, lieber auf europäische Lösungen, wie den Schweizer Dienst Threema zurückzugreifen.

Nicht die erste Warnung vor WhatsApp-Nachrichten und Co.

Dass das Thema akut ist, zeigen kürzliche Vorkommnisse. Bereits im Juni sprachen Experten eine ähnliche WhatsApp-Warnung aus, die sich auf das mangelnde Angebot an Alternativen zu WhatsApp-Nachrichten oder Meetings per Video-Chat-App Zoom in Behörden bezog. Beide Kommunikationsmittel gelten unter Experten als unsicher.

Während in den Bundesministerien inzwischen andere Dienste wie Wire getestet werden, setzen die Fraktion der Grünen auf Threema und die Fraktion der FDP auf eine andere "sichere Alternative", so das Handelsblatt. Für private Nutzer gibt es dagegen auch noch eine neue, deutsche WhatsApp-Alternative.

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