Seit geraumer Zeit schon ist er der reichste Mensch der Welt, nun könnte er auch der erste Billionär werden: Elon Musk. Seine unternehmerischen Tätigkeiten haben ihn in der Vergangenheit viele Mühen gekostet. Mit dem jüngsten Aufschwung der Marken Tesla und SpaceX zahlen sich diese aber doppelt und dreifach aus – im wahrsten Sinne. Gegenüber dem Vorjahr hat Tesla seine Gewinne um mehr als 300 Prozent steigern können.

Elon Musk – der erste Dollar-Billionär?

Während sich über die Realgewinne des US-amerikanischen Autobauers streiten lässt, legt auch das private Raumfahrtunternehmen SpaceX ordentlich zu. In den kommenden Jahren dürfte Elon Musk diesen Kurs beibehalten. So hat die Investmentbank Morgan Stanley nicht nur SpaceX, sondern auch dessen Investor:innen ins Auge gefasst.

Der Research Analyst Adam Jonas befragte Anleger:innen und förderte dabei einige durchaus interessante Informationen zutage. Elon Musk, der CEO beider Unternehmen, könnte ihnen zufolge der erste Billionär der Welt werden. „Andere haben gesagt, SpaceX könnte irgendwann das am höchsten bewertete Unternehmen der Welt sein – in jeder Branche“, zitiert CNBC.

Aktuell verfügt Musk dem Bloomberg Billionaires Index zufolge über ein Reinvermögen von 252 Milliarden US-Dollar. Das macht ihn zum reichsten Menschen der Welt, außerdem vermögender als Bill Gates und Warren Buffett zusammen.

SpaceX wird hoch gehandelt

„Die Mehrheit unserer Kunden glaubt, dass SpaceX letztendlich eine höhere Bewertung und Bedeutung als Tesla haben könnte. […] Aus unseren Gesprächen mit Anlegern geht hervor, dass die Stimmung gegenüber SpaceX erheblich gestiegen ist, ebenso wie die Bewertung des Unternehmens auf dem privaten Markt.“

Adam Jonas, Research Analyst bei Morgan Stanley

Vor allem Projekte wie das Starship und das Satelliten-Internet Starlink hätten in den letzten Jahren das Interesse der Öffentlichkeit geweckt. Der Zugang zu nahezu unbegrenzten Kapitalquellen werde ein äußerst wichtiger Teil der Erzählung über den Aufbau der Weltraumwirtschaft sein, schreibt CNBC unter Berufung auf den Morgan Stanley-Analysten.

Quellen: CNBC; Bloomberg; Morgan Stanley; eigene Recherche

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