Die Unterzeichner des „Memorandum of Understanding“ auf koreanischer Seite sind das Institute of Civil Engineering and Building Technology (KICT), das Ministerium für Innovation und Infrastruktur und die Technische Universität Hanyang. Ziel der Vereinbarung ist laut Hyperloop Transportation Technologies (HTT) die gemeinsame Entwicklung eines Hyperloop-Transportsystems innerhalb der Republik Korea. Außer dem Namen – das Röhrenverkehrssystem soll HTX heißen – gibt es bislang allerdings wenig Konkretes über das geplante Projekt.

Technische Kooperation

In der Vereinbarung wird festgehalten, dass gemeinsam an der Entwicklung der Vakuumröhreninfrastruktur und eines Sicherheitssystems gearbeitet werden soll. Des Weiteren soll eine Hyperloop-Teststrecke errichtet werden. Koreanische Stahlverarbeitungs- und Bauunternehmen sollen an der Entwicklung der Röhrentechnologie mitarbeiten und dürfen HTT-Technologie unter Lizenz verwenden. Zudem soll gemeinsam an Sicherheitsstandards und Regeln für ein Hyperloop-System gearbeitet werden.

Auch in den Bereichen Antrieb und Schwebetechnik für die Transportkapseln, Batterietechnik und Energiemanagement soll HTT-Technologie zur Verfügung gestellt werden. „Wir sind die erste Firma, die daran arbeitet, den Hyperloop Realität werden zu lassen. Dass Regierungen wie die südkoreanische Schritte unternehmen, entsprechende Systeme zu bauen, ist ein Meilenstein“, sagt HTT-CEO Dirk Ahlborn.

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