Die Online-Bezahlplattform Stripe ist ab sofort auch in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie den Benelux-Staaten (Belgien, Niederlande und Luxemburg) verfügbar.

Stripe will Bezahlung und Datenanalyse verknüpfen

„Wir wollen ein Anbieter für alle möglichen Belange eines Online-Geschäfts sein“, betonte Mitgründer John Collison zum offiziellen Start am Donnerstag. Zusätzlich zur Zahlungsabwicklung bietet Stripe zum Beispiel eine Plattform zur Datenanalyse an, die den Unternehmen unter anderem anzeigt, über welche Zahlungswege das Geld kommt oder welche Rechnungen noch offen sind. In der Zukunft könnte Stripe auf dieser Basis auch konkrete Empfehlungen für die Firmen abgeben.

Anpassung an Zahlgewohnheiten der hiesigen Kundschaft

In Europa bietet Stripe gemäß den Gewohnheiten der hiesigen Verbraucher als Bezahlmethoden nicht nur Kreditkarten, sondern unter anderem auch SEPA Direct, Giropay oder Sofortüberweisung an. Zu den Pilotkunden gehören der Web-Dienstleister Jimdo, der Putzhilfe-Vermittler Book A Tiger und Daimlers Plattform Croove zur Vermietung privater Autos.

Stripe habe nach wie vor keine Pläne, direkt ins Geschäft mit Verbrauchern zu gehen, betonte Collison. „Wir sind zufrieden damit, ein Infrastruktur-Anbieter zu sein.“

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