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Schade: Chinesischer Bus, der über Staus hinwegfahren soll, war nur Betrugsmasche

Das Konzept des Transit Elevated Bus sollte in China eigentlich helfen, das Verkehrsproblem in den Griff zu kriegen. Leider war die tatsächliche Ausführung gar nicht eingeplant.

Transit Elevated Bus: Ein eigentlich vielversprechendes Konzept

Die Idee sorgte für Aufsehen: Ein Bus, der über dem Stau hinwegfährt. Der Transit Elevated Bus (TEB) war ein erhöhtes Transportmittel für 300 Passagiere auf Schienen, unter dem genug Platz war, dass Autos hindurch fahren konnten.

TEB abgeschleppt und Schienen abgerissen

Mehr als 300 Meter ist aber nicht gekommen. So lang war die Teststrecke, die gebaut wurde. Nach der Testfahrt stand der Prototyp still. Die Behörden haben ihn mittlerweile abschleppen lassen, die Schienen wurden Ende Juni aus dem Asphalt gerissen, wie qz.com berichtet.

32 Festnahmen

Für die Personen hinter TEB drohen jetzt Konsequenzen. Die Polizei von Peking gab bekannt, dass wegen Betrug ermittelt wird. Bai Zhiming, CEO von TEB Technology Development, wird vorgeworfen, illegales Fundraising betrieben zu haben. Er soll den TEB genutzt haben, um über die Website Huaying Kailai Geld von privaten Investoren zu erlangen. Er ist eine von 32 Personen, die wegen Betrugsverdacht festgenommen wurden.

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Über Huaying Kailai und die Nebenstellen sollen über 1,3 Milliarden US-Dollar gesammelt worden sein. Bai versprach Investoren eine jährliche Rendite von 12 Prozent, wenn sie mindestens 150.000 US-Dollar einbezahlen. Die Behörden versuchen das Geld wiederzubeschaffen und bitten TEB-Investoren sich zu melden. 72 Betroffene sollen bereits Anzeige erstattet haben.

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