Der Technologie-Riese Samsung rechnet für das zweite Quartal 2017 mit einem operativen Gewinn inhtml5-dom-document-internal-entity1-nbsp-endRekordhöhe. Grund dafür ist die starke Nachfrage nach Speicherchips des südkoreanischen Konzerns. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 72 Prozent auf etwa 14 Billionen Won (10,6 Milliarden Euro) steigen, teilte der Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit.

Ein weiterer Umsatztreiber sei das starke Geschäft mit OLED-Panels. Samsung ist Marktführer und liefert auch als einziger Zulieferer die Bildschirme für Apples neues iPhone 8. Das bedeutet, der südkoreanische Konzern verdient künftig an jedem verkauften iPhone kräftig mit. Das erfreut auch die Analysten, die für das dritte Quartal, in dem das iPhone 8 offiziell vorgestellt werden soll, mit mehr als 15 Billionen Won Gewinn rechnen.

Erwartungen übertroffen

Wie schon beim ersten Quartal liegen die Schätzungen Samsungs nach Berichten der nationalen Finanznachrichtenagentur Yonhap Infomax über den Erwartungen des Marktes. Beim Umsatz erwartet Samsung einen Anstieg um 18 Prozent auf etwa 60 Billionen Won. Der Apple-Rivale legt genaue Geschäftszahlen traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

Erst am Dienstag hatte Samsung seine Pläne für den Ausbau des Geschäfts mit Speicherchips verkündet.html5-dom-document-internal-entity1-nbsp-endIn die Erweiterung zweier Halbleiterwerke in Pyeongtaek und Hwaseong will das Unternehmen bis 2021 insgesamt 20,4 Billionen Won investieren.

Note 8 wird im Sommer präsentiert

Nach dem Debakel mit brennenden Akkus bei Samsungs Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 im vergangenen Herbst wird mit Spannung die Einführung des Nachfolgemodells erwartet. Laut Yonhap soll das Note 8 im August in New York vorgestellt werden. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Am Freitag brachte Samsung das Note 7 in einer überarbeiteten Version in Südkorea wieder in den Handel. Die Auflage des Note FE (Fan Edition) ist auf 400 000 Stück limitiert.

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