Laut dem tschechischen Finanzminister Ivan Pilny gibt es schon ein Übereinkommen. Es soll sich um „keine Montagewerkstatt“ handeln, sagte Minister der Zeitung „Mlada fronta Dnes“, unter Anspielung darauf, dass man oft über Tschechien als „Pkw-Montagewerkstatt“ spricht.

Geografische Nähe zu BMW

Weder BMW noch die tschechische Regierungsagentur für Investitionen CzechInvest wollten die Information zunächst bestätigen. Für die Investition sprechen laut der Zeitung „gute Erfahrungen“ der Auslandsinvestoren mit Tschechien sowie die geografische Nähe zu den BMW-Fabriken in München und vor allem in Leipzig, wo BMW-Elektroautos gebaut werden.

Autokonzern könnte Test-Kreis beschleunigen

Das Blatt schreibt weiter, der Plan von BMW könnte mit der schon früher bekanntgegebenen Absicht des Prager Verkehrsministeriums zusammenhängen, im nord-westlichen Teil Tschechiens einen Test-Umkreis für selbstfahrende Autos aufzubauen. Über einen konkreten Ort wurde noch nicht entschieden, allerdings könnte die Zusammenarbeit mit einem starken Auto-Unternehmen den Aufbau sehr beschleunigen, hieß es.

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