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Apple-Zulieferer Foxconn macht mit einer Fabrik Trumps „Made in the USA“ wahr

Donald Trump kann womöglich eines seiner Wahlkampfversprechen umsetzen: Foxconn selbst kündigte den Bau einer Fabrik an. Das Label „Made in the USA“ soll dadurch gestärkt werden.

US-Präsident Donald Trump mit dem Foxconn-Vorstandsvorsitzenden Terry Gou am Mittwoch in Washington Foto: imago

Das Geheimnis um neue Fabriken in den USA ist gelüftet: US-Präsident Donald Trump kündigte den Bau der Fabrik am Mittwochabend (Ortszeit) feierlich im Weißen Haus an. Trump sagte, das Werk werde schon zu Beginn 3.000 „amerikanischen Arbeitern“ einen neuen Job bieten. Viele weitere würden folgen, sagte er. Das Potenzial liege bei 13.000 Arbeitsplätzen.

Zugkräftiges „Made in the USA“

Die Fabrik wird Display-Panels für Fernsehgeräte herstellen. Foxconn gehört der Flachbild-TV-Pionier Sharp. Trump sagte, der Foxconn-Deal sei ein Beweis dafür, wie zugkräftig das Label „Made in the USA“ sei.


Im Beisein von Foxconn-CEO Terry Gou sagte Trump: „Wäre ich nicht gewählt worden, würde er unter Garantie keine zehn Milliarden Dollar investieren.“ Über eine Milliarden-Investition von Foxconn in den USA wird schon seit einiger Zeit spekuliert. Das geplante Werk soll 2020 fertig sein.


Das Thema neuer Arbeitsplätze in den USA war 2016 ein Schwerpunkt des Wahlkampfs von Trump. Die Foxconn-Fabrik liegt im Heimatstaat Paul Ryans, des einflussreichen republikanischen Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses.

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