Seit dem Faraday Future mit seinem FF91 Anfang 2017 einen potenziellen Konkurrenten für das Tesla Model S und X vorgestellt hat, schlittert das Unternehmen von einer Krise in die nächste. Dabei macht der Elektro-SUV eine gute Figur: Mit 1050 PS und einer Zeit von 2,39 Sekunden von 0 auf 100 km/h wurde im prestigeträchtigen Pikes-Peak-Rennen ein neuer Rekord für E-Serienfahrzeuge aufgestellt.

Finanzielle Probleme

Das Problem scheint finanzieller und personeller Natur. So wurden Faraday Streits mit den Lieferanten nachgesagt. Der chinesische Hauptinvestor LeEco soll selbst finanzielle Probleme haben und Faraday hat seit Monaten keinen CEO. Jetzt hat das Unternehmen drei Top-Manager verloren – einen davon wollen sie sogar klagen.

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Wie Faraday auf seiner Website bekannt gegeben hat, soll der entlassene Finanzchef Stefan Krause Dienstvergehen und Pflichtverletzung begangen, sowie ungesetzlich gehandelt haben. Man werde deshalb rechtliche Schritte unternehmen. Krause, der erst seit März bei Faraday gearbeitet hatte, soll durch seine Aktionen die Interessen von Faraday und der Investoren verletzt haben. Er soll zudem die Fundraising-Bemühungen von Faraday behindert haben.

Krause, der über 30 Jahre Berufserfahrung verfügt und beispielsweise bei BMW und Deutsche Bank tätig war, weist die Vorwürfe zurück, berichtet Jalopnik. Diese seien haltlose und diffamierende Vorwürfe. Außerdem habe er bereits im Oktober freiwillig gekündigt.

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Mit Ulrich Kranz entlässt Faraday auch seinen Chefentwickler, der ebenfalls zuvor bei BMW gearbeitet hat. Laut Faraday würde dies keine Auswirkungen auf die Forschung- und Entwicklungsprozess haben, da Kranz nur drei Monate im Unternehmen war. Die Produktion des serienreifen FF91 soll, wie geplant, im Jahr 2018 beginnen.

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