Laut Bloomberg plant YouTube, im kommenden März einen eigenen Musik-Bezahldienst an den Start zu bringen. Entsprechende Verhandlungen seien mit der Warner Music Group bereits abgeschlossen, die Gespräche mit Sony Music Entertainment, der Universal Music Group und Merlin, einem Konsortium unabhängiger Labels,dauerten noch an. Auch einzelne Künstler seien dazu angehalten worden, der neuen Service zu promoten.

Spotify und Apple sollen eingeholt werden

Ziel hinter der Strategie ist Quellen zufolge ein weiterer Versuch von Google-Mutter Alphabet Inc., Rivalen wie Spotify und Apple einzuholen, aber auch Manager der Plattenindustrie zu besänftigen, die von YouTube mehr Umsatz fordern. Geht es nach diesen, wächst das Musikbusiness nicht genug, auch wenn es sich dank Spotify und Apple Music nach zwei Jahrzehnten Talfahrt wieder erholt hat.

YouTube könne signifikant zu weiterem Wachstum beitragen, heißt es, wenn sich die Plattform nur für die Nutzung kompensieren ließe. Tatsächlich ist Musik das beliebteste Genre unter den YouTube-Videos mit monatlich mehr als einer Milliarde Usern.

Dritter Versuch von Google und YouTube

Anders als bei Apple und Spotify ist es für YouTube allerdings nicht so einfach, die eigenen Nutzer von exklusiven Inhalten zu überzeugen. Zum dritten Mal seit 2011 wird der Versuch jetzt gewagt. Gescheitert sind Google und YouTube bis heuet an Google Play Music und YouTube Music Key.

Der neue Dienst soll Remix heißen und Spotify-ähnliches On Demand-Streaming beinhalten. Dazu kämen bekannte YouTube-Elemente, wie Video-Clips, so die Quellen laut Bloomberg. Um Remix bis März anbieten zu können, gäbe es allerdings noch einige Hürden zu überwinden. Dazu zählen die Verhandlungen mit Sony und Universal, die bereits mehr als ein Jahr dauern.

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