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Die Deutsche Bahn veranstaltet einen Putzwettbewerb für Roboter

Roboter sollen der Deutschen Bahn zukünftig bei der Reinigung ihrer Bahnhöfe und Bahnsteige helfen (Symbolbild).
Roboter sollen der Deutschen Bahn zukünftig bei der Reinigung ihrer Bahnhöfe und Bahnsteige helfen (Symbolbild).
Foto: ROSLAN RAHMAN/ AFP/ Getty Images
Bei der DB Automated Cleaning:challenge werden Systeme gesucht, die die über 5.400 Zugstationen der Deutschen Bahn künftig autonom in Schuss halten sollen.

Auch Bahnsteige und Bahnhöfe benötigen eine regelmäßige Reinigung. Die gegenwärtig Säuberung durch verschiedene technologische Lösungen der DB Service GmbH soll künftig durch autonome Roboter ergänzt werden, um Effizienz zu steigern und Kosten zu senken.

DB-Funktionstest der ausgewählten Roboter-Systeme

Die dafür veranstaltete DB Automated Cleaning:challenge sucht bereits seit dem 29.10.2017 nach geeigneten Systemen, die für den heutigen finalen Funktionstest auf die vielversprechendsten Lösungen reduziert wurden.

Gewinner-Roboter werden im März bekannt gegeben

Getestet wird in einer Bahnstation der DB, in der die eingeladenen Teams ihre Prototypen im Rahmen der von der Deutschen Bahn konzipierten Szenarien präsentieren. Eine Experten-Jury bewertet im Anschluss bis zum 28. Februar die Reinigungsleistung des Roboters sowie seine Interaktion mit den Kunden und dem eigenen Service-Team. Anfang März sollen dann die Gewinner der Challenge einen zweijährigen Rahmenliefervertrag angeboten bekommen.

Im Vordergrund des Wettbewerbs stehen vor allem die folgenden technischen Grundanforderungen:

  • automatisierter Service: Indoor-Orientierung, automatische Routen, Aufladen, Handhabung von dreckigem Wasser
  • Mensch-Maschine-Interaktion: Betrieb, Pflege, Wartung, Passieren von Passagieren, Schutz vor und Alarm bei Vandalismus, Serviceanleitung
  • Performance mit hohem Wirkungsgrad: gute Reinigungsergenisse, geringe Lebenszykluskosten
  • Bodenabdeckung: mindestens 1000 Quadratmeter pro Stunde
  • Batterielaufzeit: mindestens drei Stunden
  • Ladezeit: maximal sechs Stunden

Ob und wann die ausgezeichneten Robotersyteme tatsächlich flächendeckend eingesetzt werden, ist noch nicht bekannt.

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