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Dein nächstes Girokonto könnte von Amazon stammen

Der Großkonzern breitet sich weiter in alle Richtungen aus. Diesmal hat er das Finanzwesen und die Daten seiner jüngeren Kunden im Fokus.

Amazon-Account-Anmeldemaske
Dein Amazon-Account beinhaltet in der Zukunft womöglich auch dein eigenes Girokonto Foto: imago/Rüdiger Wölk

Der US-Internetgigant Amazon könnte Medienberichten zufolge stärker ins Bankgeschäft einsteigen. Derzeit sondiere der Onlinekonzern unter anderem mit der US-Bank JPMorgan eine Partnerschaft, wie das „Wall Street Journal“ und andere US-Medien berichteten. Amazon schwebe eine Art Girokonto vor, hieß es. Damit ziele der Konzern vor allem auf jüngere Kunden ab, die kein eigenes Bankkonto haben.

Amazon will noch mehr Daten

Von dem Schritt erhoffe sich Amazon nicht nur weitere Daten über das Ausgabeverhalten und die Einkommen seiner Kunden, sondern auch niedrigere Gebühren für Finanztransaktionen. Die Gespräche befinden sich den Berichten zufolge aber noch in einem frühen Stadium und könnten beispielsweise durch regulatorische Anforderungen verkompliziert werden. Dass sich Technologiefirmen wie Amazon aber auch Facebook, Apple oder Google stärker ins Bankwesen einmischen wird schon seit längerem erwartet. Amazon bietet bereits Finanzdienstleistungen an, wie beispielsweise eine Kreditkarte oder einen Bezahldienst.

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