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Elon Musk antwortet auf drohende Klage mit Meme

Elon Musk antwortet auf drohende Klage mit Meme
Mi, 27.02.2019, 10.19 Uhr

Elon Musk antwortet auf drohende Klage mit Meme

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Weil Elon Musk mit einer Aussage zur Produktionszahl von Tesla gegen ein Abkommen verstoßen hat, will die US-Börsenaufsicht den Tesla-CEO verklagen. Dieser reagierte auf die Anschuldigungen mit einer Meme

Seit Januar ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt, das Tesla Model 3, auch in Kontinentaleuropa inklusive Deutschland zu haben. Und wann kann man es endlich mieten? Angeblich ist das Thema bei dem Konzern wieder im Gespräch. Tesla-Chef Elon Musk verwirrte Anleger, Mitarbeiter und Kunden jüngst aber auch mit einer anderen Aussage.

Update vom 26.02: US-Börsenaufsicht wil Tesla-Chef Musk verklagen

Jetzt hat sich auch die US-Börsenaufsicht in den Vorfall eingeschaltet. Laut der Behörde hat Musk mit dem Tweet gegen die Abmachung verstoßen, keine finanziellen Informationen über Tesla zu veröffentlichen. Diesen Deal musste Musk eingehen,nachdem Vorwürfe gegen ihn laut wurden, dass er den Aktienkurs des Unternehmens manipuliert habe, um weiterhin CEO bleiben zu dürfen.

Auf die neusten Anschuldigungen reagierte er auf Twitter auf eine für ihn mittlerweile typische Art, und zwar mit einer Meme, wie The Verge berichtet.

Original-Artikel: Spekulationen und Absatz

Das Tesla Model 3 soll spätestens mit seiner Einführung in Europa den Massenmarkt erobern. Schon jetzt ist es das erfolgreichste Elektroauto der Welt und hat damit den langjährigen Spitzenreiter Nissan Leaf überholt. Doch wie viele verkaufte Exemplare des E-Wagens erhofft sich Elon Musk tatsächlich?

Für seine provokanten Aussagen ist er bekannt und hat nun abermals für Aufregung gesorgt. Auf Twitter veröffentlichte er am Mittwoch eine Prognose für 2019. "500k", also 500.000 Teslas will Musk in diesem Jahr "machen". Eine laut Experten äußerst amtibionierte Einschätzung, die dann auch noch anders ankam, als Musk es geplant hatte.

Musk korrigiert

Nachdem eine Flut von anderen Twitterern diese Aussage in Zweifel zog, ist es kein Wunder, dass Musk kurz darauf einen Rückzieher machte und seinen Tweet korrigierte: "Ich wollte sagen, dass die jährliche Produktionsrate Ende 2019 bei rund 500.000 liegen könnte, also etwa 10.000 Autos pro Woche. Auslieferungen für das Jahr liegen immer noch schätzungsweise bei rund 400.000."

Zugegeben, Tesla hat nach jahrelangen Produktionsproblemen große Fortschritte in diesem Bereich erzielt. Das liegt vermutlich auch an der hohen Nachfrage nach dem Model 3. Dessen Erfolgsgeschichte ist es unter anderem zu verdanken, dass die Zeiten des harten Zweifelns immerhin für den Moment gebannt sind.

Dennoch verwickelt sich Musk immer wieder in zweifelhaften Aussagen, zuletzt, weil er Investoren konkrete Ankündigungen zur überlebensfähigkeit von Tesla verschwieg – und damit auch zur tatsächlichen Massentauglichkeit des Model 3.

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Tesla Model 3: Spekulationen zu Leasing-Programm

Und dann war da noch eine Aussage Musks zu einem möglichen Leasing von Tesla-Modellen. Oder eher eine weitere Nicht-Aussage. Der Konzern hatte bisher die Überzeugung vertreten, ein Mietmodell käme für seine Elektrowagen nicht infrage. Einem Bericht des Magazins elektrek zufolge, dürften Mitarbeiter in zwei Wochen in der Lage sein, ein Tesla Model 3 zu leasen. Eine E-Mail wäre diesbezüglich an die Belegschaft gesendet worden.

Ein Sprecher des Herstellers sagte elektrek jedoch, dass noch nicht klar wäre, wann es Leasing-Optionen auch für Verbraucher gäbe. "Dies ist einfach ein internes Dokument, um sicherzustellen, dass sich die Teams darauf einstellen, dass wir unseren Kunden eine Leasingoption anbieten. Es wurde keine Entscheidung darüber getroffen, wann das Leasing für Modell 3 verfügbar sein wird, aber es wird definitiv nach den in diesem Dokument angegebenen Terminen liegen."

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