Elon Musk ist nicht nur in Sachen Tesla erfolgreich unterwegs. Auch mit seinem Unternehmen SpaceX plant er Großes. Eine aktuelle Ankündigung zu seinem jüngsten Projekt verblüfft nun jedoch sogar Analysten. Dabei geht es um die Internetgeschwindigkeit, die Elon Musk mit seinem Starlink-Projekt gewährleisten will.

Elon Musk und Starlink: Diese Internetgeschwindigkeit überrascht

SpaceX hat einen ersten Eindruck darüber gegeben, mit welcher Internetgeschwindigkeit künftige Nutzer von Elon Musks Starlink-Internet rechnen dürfen. Das Kuriose: Selbst einige Experten zeigten sich Fortune zufolge etwas überrumpelt von den angekündigten Werten.

Dabei tut sich der SpaceX-CEO allerdings nicht mit einer exorbitanten Internetgeschwindigkeit hervor, wie es sein geplantes, futuristische Netzwerk aus tausenden Satelliten vermuten ließe. Elon Musk hat für Starlink etwas sehr durchschnittliches angekündigt: 100 Megabit pro Sekunde. Dies zumindest hätten bisherige Speedtests des Dienstes gezeigt.

Gemessen an den Werte liegen Elon Musk und Starlink bei der Internetgeschwindigkeit knapp unter dem gegenwärtig auch in Deutschland von Anbietern proklamierten Highspeed-Internet von 128 Megabit pro Sekunden. Diese reiche Musk zufolge immerhin dafür aus, um mehrere HD-Filme gleichzeitig zu streamen und noch Bandbreite übrig zu haben.

— SpaceX (@SpaceX) September 3, 2020

Gemessen an den Werte liegen Elon Musk und Starlink bei der Internetgeschwindigkeit knapp unter dem gegenwärtig auch in Deutschland von Anbietern proklamierten Highspeed-Internet von 128 Megabit pro Sekunden. Diese reiche Musk zufolge immerhin dafür aus, um mehrere HD-Filme gleichzeitig zu streamen und noch Bandbreite übrig zu haben.

Kritik am SpaceX-Projekt von Elon Musk

Der Vorteil von Elon Musks Starlink-Internet liegt dafür an anderer Stelle, denn die genannte Internetgeschwindigkeit könnte flächendeckend bereitgestellt werden, sobald alle SpaceX-Satelliten im Orbit positioniert sind. Damit wären selbst abgelegene Orte erreichbar. Bis dahin dauert es allerdings noch eine Weile, denn bis Ende 2020 sollen zunächst Nutzer aus den USA mit Zugriff versorgt werden. Der Großteil der restlichen Welt muss sich noch bis 2021 gedulden.

Immer wieder bringt Elon Musk für Starlink weitere SpaceX-Satelliten in die Erdumlaufbahn in rund 550 Metern Höhe. Insgesamt befinden sich damit gegenwärtig über 420 Sendestationen für das Weltraum-Internet im All. Erfreut sind darüber jedoch nicht alle. Astronomen befürchten unwiderrufliche Schäden durch Elon Musks Starlink-Projekt.

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