Im brandenburgischen Grünheide hat der kalifornische Autobauer Tesla bereits mit dem Bau seiner ersten deutschen Fabrik begonnen. Sie soll nicht nur die Branche befeuern, sondern darüber hinaus auch noch eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze schaffen. Nun aber scheint es, als könnte die Tesla Gigafactory bei Berlin ein frühes Ende ereilen.

Tesla: Gigafactory bei Berlin steht vor neuen Problemen

Die Arbeiten an Teslas Gigafabrik bei Berlin schreiten weiter voran und sogar ein Autobahnzubringer für das Gelände ist bereits geplant. All das geschieht, obwohl einige Genehmigungen augenscheinlich unrechtmäßig erteilt worden sind. Gemeinsam mit Umweltschützern geht die EU-Kommission der Sache auf die Spur und könnte dem Bauvorhaben des Tesla-CEOs Elon Musk ein jähes Ende bereiten.

„Die brandenburgische Landesregierung, an der auch die Grünen beteiligt sind, sollte jetzt schnell für eine ordnungsgemäße Umsetzung und Durchsetzung von EU-Recht sorgen, um ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik zu vermeiden“, erklärt die EU-Abgeordnete Manuela Ripa in einer Pressemitteilung. „Die Umstände, die zu einer so nicht zulässigen Vorabgenehmigung geführt haben, müssen schnell auf den Tisch, damit nicht weiterhin gegen die hohen Umweltauflagen und gegen EU-Recht verstoßen wird.“

Der Bau schreitet weiter voran

Erste Videoaufnahmen lassen den Fortschritt erahnen, den der Bau der neuen Tesla Gigafactory bei Berlin macht. Doch stellen die Maßnahmen der EU wohl nicht den einzigen Dorn im Auge des Autobauers dar. Immerhin ist es Elon Musk selbst, der anlässlich des Tesla Battery Days nicht nur die Erwartungen der Fans dämpfte, sondern darüber hinaus auch noch die Tesla-Aktie zum Einknicken brachte.

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