Elon Musk ist bekannt dafür, große Ankündigungen zu machen und seinen Worten häufig auch Taten folgen zu lassen. Diese Taten fallen aktuell zu Ungunsten der US-Regierung aus. Bereits vor geraumer Zeit hatte der Tesla-CEO angekündigt, gegen die Strafzölle des Präsidenten Donald Trump auf Importwaren aus China zu klagen – nun ist es soweit. Auf dem Rechtsweg will der kalifornische Autobauer eine Befreiung bewirken.

Elon Musk verklagt US-Regierung

Schon am Montag, den 21. September, reichte das US-Unternehmen die Klage ein. Neben der Regierung selbst richtet sich diese gegen deren Handelsbeauftragten Robert Lighthizer sowie Mark Morgan, den Chef der Zoll- und Grenzbehörde (CBP von Customs and Border Protection). Allerdings wolle Elon Musk, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf Bloomberg berichtet, nicht nur bestehende Einfuhrzölle abwenden.

Vielmehr sei geplant, Kompensation für bereits geleistete Zahlungen zu erhalten. Schon im Voraus hatte Tesla eine entsprechende Forderung gestellt, die jedoch seitens Lighthizers abgewiesen wurde. Importzölle in Höhe von 25 Prozent muss der Autobauer derzeit mitunter für Displays zahlen, die in Elektroautos wie dem Tesla Model 3 verbaut sind.

Neues aus dem Hause Tesla

Von anderen Importen versucht sich das Unternehmen derzeit wiederum unabhängiger zu machen. Vor allem bei der Batterieproduktion will Elon Musk künftig auf einige Alternativen ausweichen. Im Rahmen des Battery Days 2020 gab der Tesla-CEO bekannt, auf diese Weise den ökologischen Fußabdruck sowie die Kosten der Herstellung verringern zu wollen. So soll bis 2023 das bislang günstigste Elektroauto des US-Konzerns erscheinen.

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