Die Energiepreise schnellen in die Höhe – und damit auch die Heizkosten. Wer hier etwas auf sein Geld achtgeben möchte, sollte sich Gedanken über smarte Heizungsthermostate machen. Die raffinierten Systeme bringen deine eigenen vier Wände auf deine Wohlfühltemperatur. Und zwar genau dann, wann du willst. IMTEST hat fünf smarte Heizungsthermostate im Test auf Herz und Nieren geprüft.

Smarte Heizungsthermostate im Test: Gleiche Funktionsweise bei allen Modellen

Smarte Heizungsthermostate ersetzen die manuellen Thermostate an der Heizung. Die Installation ist supereinfach: Dabei wird das smarte Thermostat einfach mit einer Überwurfmutter an das Ventil geschraubt. Glücklicherweise liefern alle Produkte aus dem Test Adapter mit, die für unterschiedliche Gewindegrößen vorgesehen sind.

So funktionieren smarte Heizkörper

In den Thermostaten ist ein Stellmotor verbaut, der den Stift an der Heizung betätigt. Mit diesem öffnet sich das Heizventil – oder es schließt sich. Warum smart? Du kannst nun an der Heizung verschiedene Einstellungen vornehmen: beispielsweise Zeiten zum Heizen festlegen oder nach Wochentagen programmieren. Auf Dauer spart das Energiekosten. Und das wirst du bei deiner nächsten Abrechnung deutlich spüren.

IMTEST testete Heizungsthermostate von tado, Devolo, Homematic IP, Netatmo und AVM. Der große Unterschied: Die Kommunikation zwischen Bediener:in und Thermostat funktioniert bei vielen Geräten unterschiedlich.

Die großen Unterschiede im Überblick

  • Bridge: Netatmo und Tado laufen über eine Bridge. Der Vorteil: Die Installation geht recht schnell. Dabei sollten Käufer:innen aber darauf achten, dass sie die Heizungssysteme nur mit Modellen des gleichen Herstellers erweitern können. 
  • Gateway: Devolo und Homematic IP setzen auf eine Verbindung, die mit anderen Systemen erweitert werden kann. Hinweis: Da nicht jedes System kompatibel mit den Thermostaten ist, solltest du dich vorher bei dem Hersteller informieren.
  • Fritzbox: Bei AVM gilt die dazugehörige Fritzbox als Informationszentrale der Heizungsthermostate.

Die Installation der Heizungsthermostate im Test ist bei allen Modellen gleich einfach. Lediglich die Überwurfmutter des Gadgets von AVM hatte wenig Spiel. Das Aufschrauben ließ an manchen Heizungen deshalb zu wünschen übrig, funktionierte aber dennoch.

Die smarten Technologien im Test: Viele Features in petto

Üblicherweise erkennen Heizkörperthermostate, wenn die Temperatur ruckartig fällt. Das passiert meist durch ein offenes Fenster. Bei Devolo und Homematic gibt es Fensterkontakte, die an den Fensterrahmen montiert werden. So erkennen auch Heizungen, die weiter weg vom Fenster stehen, den Temperaturabfall.

Tado und Devolo setzen zudem auf Geofencing. Ist niemand im Raum, wird auch nicht geheizt. Großer Pluspunkt bei Tado: Ihr Heizungsthermostat im Test agiert brillant mit der hauseigenen App. Hier werden sogar Heizverhalten und Analysen rund ums Raumklima aufgeschlüsselt. Zudem kommt die Sprachassistentin Alexa oder Google Home zum Einsatz. Dafür gibt es bei IMTEST den Testsieg.

Heizungsthermostate im Test: Alle Modelle schneiden solide ab

Mit Tado hat IMTEST einen würdigen Sieger unter den Heizungsthermostaten im Test gekürt. Das Heizsystem bietet ganz besondere Features: von Geofencing bis hin zu tollen App-Funktionen, die kein anderes Modell vorweisen konnte. Dennoch: Alle Testprodukte schnitten mindestens mit „gut“ ab. Ein voller Erfolg im Test der Heizkörperthermostate. Dabei variieren die Preise zwischen günstigen Systemen wie von AVM und teureren Produkten wie von Netatmo.

Quellen: IMTEST

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