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Gaming-PC: Das richtige Gehäuse findest du in 5 Schritten

Für den richtigen Gaming-PC ist das Gehäuse unerlässlich.
Für den richtigen Gaming-PC ist das Gehäuse unerlässlich.
Foto: Getty Images/RyanKing999
Artikel von: Philipp Rall
Du hast das Innenleben zusammen, aber irgendwas fehlt noch für den perfekten Gaming-PC? Beim Gehäuse solltest du dir nicht das nächstbeste Modell schnappen.

Beim Zusammenstellen eines neuen Rechners musst du einige Dinge beachten. Neben der Kompatibilität der einzelnen Bauteile soll natürlich auch die Optik stimmen. So sollte bei deinem neuen Gaming-PC das Gehäuse nicht vernachlässigt werden. Damit Funktionalität und Design passen, kannst du dich an fünf Faktoren orientieren.

Externe Grafikkarte: So verhilfst du deinem Rechner zu mehr Power
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Gaming-PC: Das Gehäuse macht den Unterschied

Sich einen eigenen Rechner zusammenzustellen, ist kein Hexenwerk. Mittlerweile gibt es diverse Plattformen, die die Konfiguration zum Kinderspiel machen. Für den allerletzten Schliff braucht es aber noch das i-Tüpfelchen für deinen Gaming-PC: das Gehäuse.

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Es muss dem Innenleben genügend Raum zum atmen geben, sollte nicht zu sperrig sein und dennoch all deine Wünsche in Sachen Design erfüllen. Willst du es extravagant oder schlicht sein? Und auf welche technischen Faktoren musst du überhaupt bei einem so einfachen Kasten achten? Um diese Fragen zu beantworten, kannst du dir unsere fünf Tipps zunutze machen:

N°1: Die richtigen Maße

An erster Stelle deiner Entscheidungsfindung sollte die Frage stehen, wie viel Platz das Innenleben deines neuen Gaming-Rechners einnimmt. Um alles wesentliche unterzubringen, kannst du dich meist an folgenden Richtwerten orientieren:

  • Höhe: ca. 42 cm
  • Breite: ca. 19 cm
  • Tiefe: ca. 45 cm

Je nach Kühlsystem, der Anzahl deiner verwendeten Festplatten und anderen Faktoren können diese Maße variieren. In der Regel bieten sie aber ausreichend Platz für alle technischen Innereien deines PCs.

N°2: Öffnungen und Steckplätze

Jede Öffnung deines Gaming-PC-Gehäuses erhöht das Risiko, dass Staub in den Innenraum gelangt. Benötigst du also kein Disc-Laufwerk, solltest du dir auch kein Gehäuse zulegen, das ein solches vorsieht.

Auch solltest du entsprechend der gewünschten Anzahl deiner Festplatten entscheiden, wie viele Schienenplätze du benötigst. Willst du es aber nicht übertreiben, sondern wie gewohnt eine bis zwei Festplatten nutzen, erfüllt eine standardmäßige Vorrichtung ihren Zweck.

N°3: Luft nach oben – und nach hinten

Wenngleich du ein gutes Auge für Staubfänger brauchst, muss dein PC natürlich atmungsaktiv sein. Will heißen: Dein CPU-Kühler, der Lüfter deines Netzteils und andere Rotoren im Inneren deines Rechners sollten genügend Platz haben, um ihren Zweck zu erfüllen.

Das bedeutet übrigens auch, dass du den Gaming-PC im Anschluss an das Zusammenbauen, entsprechend verstauen solltest. Hinten benötigst du zumeist etwa sechs Zentimeter, damit die verbundenen Kabel nicht abknicken. Allerdings schadet mehr Platz nicht.

Dasselbe gilt, wenn sich an der Ober- oder anderen Seiten deines Gehäuses Lüftungsschlitze befinden. Sie haben einen Grund und sollten daher nicht verdeckt beziehungsweise verstopft werden. Hast du wenig Platz, könnten sich Lüftungsschlitze auf der Vorderseite lohnen.

N°4: Fenster oder nicht?

Vor allem, wenn du auf RGB-Beleuchtung zurückgreifst, kann ein Fenster an der Seite deines Gaming-PC-Gehäuses einen schönen Blickfang darstellen. Doch erfüllt es auch einen praktischen Nutzen. Kommt es nämlich doch mal dazu, dass das Innenleben einstaubt und gereinigt werden muss, kannst du es schneller erkennen.

Hinweis: In Raucherhaushalten verschmutzen Aschepartikel schnell die Gehäuse-, CPU-, und GPU-Kühler. Hab daher ein wachsames Auge auf gelbliche oder bräunliche Verfärbungen.

N°5: Gestaltung ist Haltung

Ein schönes Design kann entzücken. Doch kann es auch schnell protzig werden. Unser Tipp: Schlicht, aber elegant. Mit einem schwarzen Gehäuse machst du selten etwas falsch. Ein paar schlichte RGB-Elemente und ein Fenster verpassen deinem Rechner den finalen Gamer-Touch.

Willst du dich dennoch austoben, kannst du dich als Case Modder versuchen. Das bedeutet, dass du deinem PC einen ganz persönlichen Touch verpasst. Dieser kann sich neben dem Gehäuse auch auf dessen Innenleben ausweiten. Das ist meist übrigens auch günstiger, als dir direkt ein extravagantes Modell zuzulegen.

Wie der Gamer so der PC: Dein Gehäuse muss passen

Wichtig ist am Ende nur eines: Du musst dich mit deinem Gaming-PC und seinem Gehäuse wohlfühlen. Idealerweise passt er zu deiner Einrichtung, ohne dabei zu viel Platz wegzunehmen. Fakt ist, dass du schon für kleines Geld ein vernünftiges Modell erhalten kannst – mit oder ohne Schnickschnack.

Quelle: eigene Recherche

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