„Wisch und weg“ – wenn das so einfach wäre. Im Alltag sammelt sich viel Staub auf dem Boden. Neben Haaren von Mensch und Tier sowie Mineralfasern kommt Schmutz in Form von Krümeln oder Flecken daher. Das sieht nicht nur unschön aus, wer über den Boden gleitet, hat entweder schmutzige Füße oder wirbelt den Staub unnötig auf. Was dagegen hilft? Ein Wischroboter. Die Staub- und Wischmodelle sollen Staub gut entfernen und den Boden sogar sauberwischen. Sind die Teile wirklich so effektiv? IMTEST hat Wischroboter im Test einer ordentlichen Prüfung unterzogen.

Wischroboter-Test: Die Big-Player battlen sich im Kampf um den Sieg

Das Verbraucherportal IMTEST schickt gleich fünf Modelle in den Kampfring: Mit dabei sind unter anderem die Marke Ecovacs mit ihrem DEEBOT T9 AIVI und der Roborock S7. Günstiger Anwärter auf den Sieg ist der Wischroboter W450 von ZACO. Die yeedi Mop Station und der Turbo-2-1-Saugroboter von TESVOR komplettieren das Feld. Preislich liegt ZACO mit seinem Wischroboter bei knapp 335 Euro, der Roborock kostet mit 550 Euro am meisten.

Testsieger: Ecovacs – bester Wischroboter im Test

Bereits im Frühjahr gewann Ecovacs mit dem Vorgängermodell des T9 AIVI den IMTEST-Test in der Kategorie „bester Saugroboter“. Auch im Wischroboter-Vergleich kämpfte sich der Hersteller auf den Thron. Dabei soll sich laut IMTEST gar nicht so viel getan haben. Man könne lediglich von einem kleinen Update zum Vorgängermodell reden, heißt es. 

Das kann der Ecovacs-Wischroboter

Laut Ecovacs leisten die Gummibürsten des Roboters ganze Arbeit: Sie reinigen den Fußboden, egal ob Hart- oder Teppichboden. Selbst Haare stellen kein Problem dar. Dabei setzt das neue Modell auf eine doppelt so hohe Saugkraft gegenüber seinem Vorgänger T8 AIVI. Dank 360-Grad-Kamera soll der Wischroboter jeden Winkel der Wohnung reinigen können. Die Kartografierung entsteht durch die TrueMapping-Lasernavigation. Im DEEBOT T9 AIVI versteckt sich ein Ozmo Pro 2.0 Wischsystem mit 480 Vibrationen pro Minute.

Ganz so brillant wie die Fakten auf dem Papier stehen, performt der Testsieger dann aber trotzdem nicht. Auffällig: Der Wischroboter vertüddelt sich in Schnürsenkeln und kommt nicht an die Kanten der Zimmer ran. Dadurch bleibt etwas Staub liegen. Trotzdem kartografiert der Wischroboter nahezu perfekt. Den Schmutz, den er findet, entfernt er mit Bravour.

Wischroboter im Test mit Top-Hinderniserkennung

Aus dem Hause Ecovacs kommt außerdem der yeedi-Wischroboter. Zwar muss der Wassertank per Hand gefüllt werden, und auch auf Teppichböden gelingt ihm keine optimale Reinigung, die Hinderniserkennung kann sich trotzdem sehen lassen. Im Test gab es – dank perfekter Kollisionsvermeidung – keinen Unfall .

Vorsicht ist bei dem Modell von ZACO geboten. Das günstigste Modell aus dem Test setzte bei IMTEST zunächst das Zimmer unter Wasser. Grund hierfür: Die Standardeinstellung für die benutzte Wassermenge ist einfach zu hoch zum Wischen. Da passiert schnell ein Malheur, das ärgerlich ist. Deshalb landet das Gerät mit einer Gesamtnote von 2,8 auch auf dem letzten Platz im Wischroboter-Test.

Digitale Helfer: Wischroboter im Test in Ordnung

Was alle gemeinsam haben: Sie werden digital per App gesteuert. Das ist für viele Nutzer:innen aber ohnehin schon Alltag geworden. Trotz der vorangeschrittenen Technologie sind Wischroboter am Ende keine perfekte Reinigungskraft, die alles blitzeblank putzt. Wer aber eine gewisse Grundsauberkeit wünscht, macht mit keinem der Wischroboter im Test einen Fehler.

Quelle: IMTEST, eigene Recherche

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