Fast jeder Mensch benötigt heute in gewisser Weise das Internet zum Leben. Doch in diesem Zusammenhang ist immer noch oft die Rede von verschiedenen Begriffen. Dabei fragen sich immer wieder Menschen „Was ist DSL eigentlich?“, da hier meist nur die Abkürzung genannt wird.

Wir erklären, was es damit auf sich hat und was du über DSL wissen solltest.

Was ist DSL? Eine simple Erklärung

Die drei Buchstaben „DSL“ stehen für Digital Subscriber Line. In die deutsche Sprache übersetzt bedeutet das „digitale Teilnehmeranschlussleitung“ und beschreibt die Art und Weise, wie jemand sein Internet bezieht.

Die Leitungen sind aus Kupfer und nutzen bestehende Telefonleitungen, um darüber Internet an die einzelnen Haushalte eines Hauses zu übertragen.

Der Großteil der deutschen Haushalte bezieht sein Internet über einen DSL-Anschluss, wobei dieser mit Abstand nicht der schnellste aller Internet-Anschlüsse ist. DSL-Leitungen können bis zu 250 Mbits pro Sekunde leisten, doch diese Geschwindigkeit wird nur sehr selten erreicht.

Die Ursache dafür liegt bei den zu langen Kupferleitungen, da die „Internetquelle“ im Verteiler liegt, welcher meist einige Meter entfernt von deinem Anschluss sitzt. Hinzu kommt, dass die Leitungen selbst meist schlecht abgeschirmt sind.

Was viele nicht wissen:

Eine Störung der DSL-Leitung kann oft einfach selber behoben werden.

Alternativen zu DSL: Was ist ein Glasfaser- oder Kabelanschluss?

Neben DSL-Anschlüssen gibt es auch Kalbelanschlüsse und Glasfaseranschlüsse. Die Unterschiede zwischen diesen drei Anschlüssen sind relativ groß.

  1. Kabelanschluss

Bei Kabelanschlüssen ist die Internetgeschwindigkeit meist deutlich höher, bis zu ein Gbit pro Sekunde ist möglich. Der Nachteil ist allerdings, dass die Geschwindigkeit des Internets hier von dem Verbrauch der Nachbarn abhängt.

Verbrauchen also viele Personen in einem Mehrfamilienhaus gleichzeitig viel Internet, wird die Geschwindigkeit automatisch für alle Bewohner:innen langsamer.

2. Glasfaseranschluss

Der Glasfaseranschluss hingegen gilt als der Beste aller Anschlüsse und überträgt die Daten per Lichtsignal. Das Problem ist jedoch, dass dafür ein Glasfasernetz unterhalb des Hauses verbaut werden muss.

Durch den hohen Kosten- und Arbeitsaufwand werden Glasfaserleitungen daher meist nur bei Neubauten verlegt.

Was ist DSL und wo liegt der Vorteil?

Der Vorteil einer „Digital Subscriber Line“ ist der recht günstige Preis durch die vielen Anbieter, aber auch die Unabhängigkeit von seinen Nachbarn. Auch in Punkto Download und Upload unterscheiden sich DSL- und Kabelanschlüsse.

Bei einer DSL-Leitung ist so meist die Uploadgeschwindigkeit höher, bei Kabelleitungen wiederum die Downloadgeschwindigkeit. (via CHIP) Deine Internetgeschwindigkeit kannst du außerdem ganz einfach selbst testen.

Mittlerweile gibt es außerdem sogenannte Hybrid-Verträge, bei denen die teilweise langsame DSL-Leitung durch eine LTE-SIM-Karte im WLAN-Router ausgeglichen wird.

Falls du auf der Suche nach einem Internetanschluss ohne Festnetz bist, haben wir die Top Optionen dafür aufgelistet.

Quelle: CHIP, internet-dsl

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