Chelsea Manning Foto: dpa

„Okay, so here I am everyone!!=P“: Von diesen Worten begleitet, hat die am Mittwoch nach sieben Jahren aus der US-Militärhaft entlassene Whistleblowerin Chelsea Manning auf Twitter und Instagram ein erstes Bild von sich in Freiheit gepostet.

Chelsea Manning hatte noch unter ihrem früheren Namen Bradley Manning Hunderttausende Dokumente aus Armeebeständen über Vorkommnisse bei den Kriegen im Irak und in Afghanistan an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet. Die Enthüllungen enthielten zum Teil höchst peinliche Details für die Vereinigten Staaten. Dafür wurde sie zu 35 Jahren Haft verurteilt. Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte die Strafe kurz vor dem Ende seiner Amtszeit verkürzt .

— Chelsea E. Manning (@xychelsea) May 18, 2017

Chelsea Manning hatte noch unter ihrem früheren Namen Bradley Manning Hunderttausende Dokumente aus Armeebeständen über Vorkommnisse bei den Kriegen im Irak und in Afghanistan an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergeleitet. Die Enthüllungen enthielten zum Teil höchst peinliche Details für die Vereinigten Staaten. Dafür wurde sie zu 35 Jahren Haft verurteilt. Der frühere US-Präsident Barack Obama hatte die Strafe kurz vor dem Ende seiner Amtszeit verkürzt .

In den sozialen Medien wurde die Freilassung Mannings begrüßt. Auf Twitter wurde ihr Bild mehr als 15.000 Mal retweetet und erhielt 70.000 Likes.

Am Checkpoint Charlie Bild von Manning aufgestellt

In Berlin zeigt man sich unterdessen auf andere Art solidarisch mit Manning. So wurde am bei Touristen beliebten Checkpoint Charlie das Bild eines US-Soldaten mit einem Foto von Whistleblower Bradley Manning überklebt.

Das mehrere Meter über dem Boden aufgestellte Foto fiel unter anderem der Direktorin des Mauermuseums am Checkpoint Charlie, Alexandra Hildebrand, auf, wie sie der Deutschen Presse-Agentur sagte. Der Aufsteller des Kunstobjekts an der früheren Grenzstation, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, war dazu am Donnerstagabend nicht zu erreichen.

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