Am Mittwoch kam es sowohl in den USA als auch in London zu tragischen Ereignissen. Zuerst brach am frühen Morgen im Londoner Bezirk Royal Borough of Kensington ein Brand in einem Hochaus mit 120 Wohnungen aus. Weshalb es in dem Sozialbau „Grenfell Tower“ zu einem Brand kam, ist bisher ungeklärt, mittlerweile hat sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens zwölf erhöht. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass diese noch steigen werde.

Ebenfalls am Mittwoch eröffnete in Alexandria im amerikanischen Bundesstaat Virginia ein Amokschütze das Feuer auf Mitglieder der Baseballmannschaft des republikanischen Kongresses. Mindestens fünf Menschen, einschließlich der republikanische Abgeordnete Steve Scalise, wurden bei dem Angriff verletzt. Der Täter kam bei einem anschließenden Schusswechsel mit der Polizei ums Leben.

#HappyDeathDay war Film-Promo

Auf Twitter wurde während dieser Ereignisse der Hashtag #HappyDeathDay gemeinsam mit einem Torten-Emoji, in dem ein blutiges Messer steckt, beworben. Hintergrund war der Start des neuen „Freitag, der 13.“-Films. Dass der Hashtag an genau dem Tag zu sehen war, an dem sich die beiden Tragödien ereigneten, konnte das Sales Team von Twitter zwar nicht vorhersehen, dennoch wurde er erst entfernt, nachdem die Nachricht über das Londoner Feuer bereits mehrere Stunden bekannt war.

Twitter-User waren entsetzt

Twitter User zeigten sich schockiert über das Timing, vor allem, weil #HappyDeathDay neben den Verbundenheits-Hashtags #Alexandria und ‚GrenfellTower abgebildet wurde.

Ein User twitterte „Ich habe genug von diesen geschmacklosen beworbenen Tweets bei @Twitter. Das Feuer in London ist eine sich ausbreitende Katastrophe und ihr sagt #HappyDeathDay“.

Ein weiterer fragte „Scheint mir ein wenig unangebracht, findet ihr nicht? #HappyDeathDay“

— Louis Gray (@louisgray) June 14, 2017

Ein weiterer fragte „Scheint mir ein wenig unangebracht, findet ihr nicht? #HappyDeathDay“

Andere konnten es gar nicht fassen: „Meint die Twitter Verkaufsabteilung das jetzt verdammt nochmal ernst?“

Twitter hatte sich auf eine Anfrage von Gizmodo.com bisher nicht dazu geäußert.

— SoS (@SwiftOnSecurity) June 14, 2017

Twitter hatte sich auf eine Anfrage von Gizmodo.com bisher nicht dazu geäußert.

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