Kunden in Großbritannien können bei Ikea bald nicht nur Fleischbällchen und günstige Möbel aus gepressten Sägespänen kaufen, sondern auch Solarpanele und Haus-Akkus. Dazu kooperiert das Möbelhaus mit dem britischen Unternehmen Solarcentury.

Die Haus-Akkus sind, je nach Kapazität, ab 3.000 Pfund (3.354 Euro) erhältlich. Sie können für bereits bestehende Solarpanele genutzt werden oder als Teil eines Komplettsystems, das aus Solarzellen und Akku besteht. Auch dieses bietet Ikea an, Preise gibt es auf Anfrage.

Neben Ikea verkaufen auch andere Unternehmen Solarenergie

Laut einer Pressemitteilung von Ikea nutzen die britischen Hausbesitzer mit Solarpanelen nur 40 Prozent der Energie. Die restlichen 60 Prozent werden an den Netzbetreiber verkauft – für weniger Geld, als der Strom wert ist. Durch den Akku könne die Energie gespeichert werden, wodurch bis zu 80 Prozent des erzeugten Stroms genutzt und die Stromrechnung so um bis zu 70 Prozent gesenkt werden kann.

Der Markt für die Nutzung von Solarenergie im Heimbereich wird zunehmend interessanter für große Firmen. So will Tesla bald Solardachziegel verkaufen. Vorbestellungen werden angenommen, die Auslieferung soll 2018 erfolgen. Die erzeugte Energie kann im Haus-Akku Tesla Powerwall 2 gespeichert werden.

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