1962 entdeckte David McPherson Sr. im Wald in Moncton im kanadischen Bundesstaat New Brunswick eine große weiße Box, die an einem kaputten Fallschirm gehangen hat. Auffallend an der weißen Box waren riesige Fotolinsen. Daher dachte McPherson sofort an eine Spionage-Kamera.

Dass das kanadische Militär kurz darauf bei den McPhersons auf der Türschwelle stand und das Ding, das vom Himmel fiel, konfiszieren wollte, kam dem neugierigen Finder nur noch verdächtiger vor. Schließlich händigte er die weiße Box dem Militär aus, unter der Bedingung, zu erfahren um was es sich denn dabei handelt. Eine Antwort auf die Frage hat McPherson Sr. allerdings nie erhalten. Im Unwissen verstarb er vor 18 Monaten.

Box vom Wind weggetragen

Sein Sohn David McPherson Jr. war selbst nach all den Jahren immer noch ähnlich neugierig. Er war es, der schlussendlich Gewissheit erlangen sollte, die den Verdächtigungen seines Vaters Recht geben sollte.

Denn freigegebene CIA-Dokumente sollen bestätigen, dass es sich bei der weißen Box im Wald, die vom Himmel fiel, um eine Spionage-Kamera des US-Geheimdienstes handelte. Das berichtet CBC. Demnach deute alles darauf hin, dass die Box Teil des CIA-Programms Project Genetrix war, bei dem leistungsstarke Kameras an Ballonen befestigt wurden.

Mithilfe der richtigen Winde sollten die Ballone über sowjetisches und chinesisches Gebiet fliegen und Spionage-Aufnahmen machen. Möglicherweise wurde diese Box vom Wind weggetragen, geriet über kanadisches Gebiet und stürzte schließlich in den Wald.

„Ich habe nie geglaubt, dass es nur ein Wetterballon ist“, sagte James Rogers, der als 19-Jähriger McPherson Sr. dabei half, die Box aus dem Wald zu schaffen, „sonst wären nicht alle so verdächtig schweigsam gewesen.“

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