Man kann Snapchat verstehen oder nicht – 150 Millionen Nutzer zählt das soziale Netzwerk weltweit, das ist jedenfalls die Zahl, die das Unternehmen selbst kommuniziert. Fünf Millionen dieser Nutzer sind täglich allein aus Deutschland bei Snapchat online. Das Unternehmen, das sich seit dem Börsenstart Snap nennt, wird aktuell auf 14 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Kurs der Snap-Aktie lag zuletzt jedoch unter dem Einkaufswert.

12,6 Minuten durchschnittlich verbringen Snapchats deutsche User täglich in dem Netzwerk. Neben den vielen Symbolen sind vor allem die Snapchat Effekte, die das Social Network zu bieten hat, in Posts und Stories der User beliebt. Denn Hasenohren, überlange Zungen oder Regenbogenkotze machen das eigene Foto oder Video bunter und witziger. Wie ihr die Effekte nutzen könnt, erklären wir euch.

Effekte gibt es in der App in zwei Varianten: Die AR-Effekte legen sich live auf das Gesicht und die Umgebung und reagieren dazu interaktiv auf Gesten und Stimme des Betrachters. Die verfügbaren Filter wiederum geben dem Foto oder Video als Ganzes ein anderes Erscheinungsbild, wenn beispielsweise die Farben intensiviert oder Grafiken darauf gelegt werden.

Snapchat-Effekte anwenden – so geht’s

  • AR-Effekte
  1. Öffnet zunächst die Snapchat-App und meldet euch mit eurem Account an.
  2. Wechselt dann über das Kamera-Symbol in der oberen, rechten Ecke auf die Frontkamera.
  3. Stellt dort sicher, dass euer Gesicht ganz auf dem Bildschirm und gut ausgeleuchtet ist.
  4. Drückt nun auf die Mitte eures Gesichts, und zwar so lange, bis die Effekteleiste unten erscheint.
  5. Nun könnt ihr die Effekte nach Belieben ausprobieren.
  • Filter
  1. Die Filter müsst ihr in Snapchat erst aktivieren. Wischt dafür in der App einmal nach unten und tippt dann das Zahnrad oben rechts in der Ecke an.
  2. Klickt anschließend unter den Einstellungen auf „Mehr Möglichkeiten“ und „Einstellen“.
  3. Dort könnt ihr die Option „Filter“ auswählen. Aber aufgepasst: Damit erlaubt ihr Snapchat, euren Standort zu nutzen.
  4. Fertig! Ihr könnt nun, durch Wischen nach links oder rechts die unterschiedlichsten Filter auf euer Foto oder Video legen.

Foto oder Video mit Snapchat-Effekten verschicken

Wenn ihr den Snap festgehalten habt, könnt ihr ihn an eure Snapchat-Kontakte senden. Ihr könnt ihn in eurer Story posten, dann ist er allerdings nur für 24 Stunden sichtbar und wird danach gelöscht. Oder aber ihr speichert euer Foto oder Video. Tippt anschließend den blauen „Senden an“-Button in der unteren rechten Ecke an, um die Personen auszuwählen, denen ihr euren Snap schicken möchtet.

Die Auswahl an Snapchat-Effekten und -Filtern wechselt von Tag zu Tag. So war es in älteren Versionen noch möglich, die Auswahl zu variieren, indem Nutzer das Systemdatum ihres Smartphones änderten. Das funktioniert nun nicht mehr. Sollten die Effekte bei euch nicht funktionieren, prüft, ob ihr das neueste Snapchat-Update installiert habt.

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