Die Diskussion um die bekannte rechtsextreme Webseite Daily Stormer reißt nach dem tödlichen Anschlag in Charlottesville auf Demonstranten nicht ab. Zunächst forderte der US-Domain-Registrar GoDaddy die Seitenbetreiber auf, einen anderen Anbieter zu suchen. Dann folgte ein Hackerangriff von Anonymous.

Google äußert sich noch nicht

Mittlerweile konnten die Betreiber die Kontrolle über die Seite wieder erlangen. Und mit dem Registrar-Wechsel gelang ihnen nun eine neue Provokation. Denn wie unter anderem Reuters berichtet, scheint nun statt GoDaddy ausgerechnet Google als Domain-Registrar bei der Whois-Abfrage auf. Die Betreiber seien mit der Domain somit, wie von GoDaddy verlangt, zu einem anderen Anbieter umgezogen. Die Inhalte werden weiterhin von einem dritten Serveranbieter gehostet.

Ob Google nicht zuletzt aufgrund des öffentlichen Drucks den Rechtsextremen seine Dienste verwehrt, ist derzeit noch unklar. Gegenüber US-Medien hat sich der Internetkonzern noch nicht zu den Vorgängen geäußert.

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