In der Innere Mongolei, eine autonomen Region Chinas, befindet sich eine der weltgrößten Bitcoin-Minen. Ausgerechnet in einer Region in der es bis Anfang der 2010er Jahre einen Boom an Kohleminen gab. In einem halb-verlassenen Industriepark lässt das chinesische Unternehmen Bitmain in acht Gebäuden mehr als 21.000 Rechnern rund um die Uhr nach Bitcoins schürfen; mit 4.000 Rechnern wird nach Litecoins geschürft. Die Stromrechnung für die Bitcoin-Mine beträgt 39.000 US-Dollar – pro Tag.

Risikofaktor: Wüstensand

50 Angestellte schauen nach dem Rechten, reparieren defekte Geräte und leben sogar am Gelände der Mine. Die meiste Arbeit gehe mit Reparaturen drauf, erklären die Angestellten. Nicht unwesentlich ist auch der Arbeitsaufwand, der dem Entstauben des Gebäudes gewidmet wird. Denn Staub gilt in der wüstenartigen Region als einer der größten Feinde für die Rechner der Bitcoin-Mine.

Obwohl es immer schwieriger wird, Bitcoins zu minen, gibt es jeden Tag Bitcoins im Wert von insgesamt mehr als sieben Millionen Dollar zu holen. Die Mine in der Inneren Mongolei ist für rund vier Prozent der Prozessorleistung im Bitcoin-Netzwerk verantwortlich. Das US-Magazin Quartz war vor Ort und hat jede Menge Fotos und 360-Grad-Videos aufgenommen.

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