Jene Hacker, die mindestens 1,5 Terabyte an internen Daten des US-Senders HBO erbeutet haben, haben das Ende der aktuellen siebten Staffel von „Game of Thrones“ veröffentlicht. Das berichtet Mashable. Demnach befindet sich in der bereits sechsten veröffentlichten Tranche an Daten eine Zusammenfassung der siebten und letzten Folge, die am 27. August ausgestrahlt werden soll.

Die Hacker zeigen sich in einem E-Mail-Statement gegenüber Mashable amüsiert von HBOs Zurückhaltung: „Wir warten gespannt auf Fireeyes Bericht….sagt ihnen, dass sie sich beeilen sollen.“ Damit spielt die Hacker-Gruppierung, die sich selbst als „Mr. Smith“ bezeichnet, auf die Sicherheitsforscher von FireEye an. „Mr. Smith“ veröffentlichte auch interne Daten eines FireEye-Tochterunternehmens namens Mandiant.

Weitere Leaks angekündigt

HBO verweigert weiterhin jeglichen Kommentar. „Mr. Smith“ verlangt Lösegeld in der Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar in der Form von Bitcoins. Berichten zufolge soll HBO die Zahlung einer kleinen Summe angeboten haben, wenn die Frist verlängert wird. Doch die Hacker dürften mittlerweile große Teile der Datensätze über Darknet-Plattformen verkauft haben.

Laut „Mr. Smith“ wurden die Daten an drei Kunden verkauft, wodurch man zumindest die Hälfte der geforderten Summe verdienen konnte. „Wir haben unseren geschätzten Kunden eine Bedingung gestellt und diese haben zugestimmt. Wir werden viele Wellen an internen HBO-Daten veröffentlichen und sie somit für ihre Gier und ihren Versuch, uns an der Nase herumzuführen, bestrafen.“

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