Wie der offizielle Twitter-Account der Landespolizeidirektion Wien über den Kurznachrichtendienst bekanntgab, werden von Samstagmorgen bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags alle Streifenwagen-Einsätze mit dem Hashtag #24h133 live getwittert werden. Zeitgleich findet am Samstag der Tag der Polizei in der Rossauer Kaserne statt.

Bessere Einblicke für die Bevölkerung

Das primäre Ziel der Aktion sei es, der Bevölkerung einen Einblick in das breite Spektrum der Polizeiarbeit zu geben und die Vielfalt und Quantität der Einsätze aufzuzeigen, erklärt die Pressestelle der LPD Wien im Gespräch mit der futurezone. Bei bis zu tausend möglichen Einsätzen in diesem Zeitraum, kommt es logischerweise zu einem erhöhten Personalaufkommen im Social-Media-Bereich der Polizeistelle. Deswegen warte man zuerst die Reaktionen auf #24h133 ab, bevor ein nächster Termin geplant wird. Sind die Reaktionen positiv, so könne man sich, trotz des Aufwands, einen jährlichen Einsatz-Ticker auf Twitter vorstellen.

Um schaulustige oder neugierige Besucher bei den Einsatzorten zu vermeiden, werden keine genauen Ortsangaben gemacht werden. Lediglich der betroffene Bezirk wird in den Tweets genannt werden.

Inspiration aus Berlin und München

Die Wiener Polizei folgt hierbei einem deutschen Trend und nennt die Berliner Sicherheitskräfte als Inspiration für die Aktion. Diese waren die ersten, die 2014 mit einem 24-stündigen Twitter-Marathon ihrer Streifenwagen-Einsätze und dem Hashtag #24hPolizei positiv auffielen. Die Polizeistellen in Berlin, München und Frankfurt sind im deutschsprachigen Raum mit jeweils mehreren hunderttausenden Followern die Vorreiter in Sachen öffentlicher Polizei-Kommunikation über Twitter.

In der Vergangenheit fielen die deutschen Polizei-Accounts dabei oft durch Humor und Wortwitz auf. Während des Oktoberfestes twittert die Münchner Polizei etwa unter dem Hashtag #Wiesnwache. Dabei berichtet sie von skurrilen Vorfällen und nützlichen Sicherheitstipps.

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