Will Pearson, Ingenieur der MS Azure Software, hat den Bot „Gitlost“ programmiert, der auf der Plattform GitHub regelmäßig Flüche und verbale Ausfälle von Entwicklern einsammelt. Gitlost sucht sich die Kommentare, die Schimpfwörter enthalten, und veröffentlicht diese dann für alle sichtbar bei Twitter, ohne dabei jedoch die Eigentümer der blumigen Sprache zu outen.

Eine kleine Auswahl:

„repariere noch etwas mehr, was Tim verkackt hat“

„STEFANO, WIR HATTEN DAS SCHON. C++ IO IST SCHEISSE.“

„Hintern- und Möpse-Postlinks im Footer“

„Verpiss dich, Rozetka“

„Neuer Schwanz hat einige Schwänze hinzugefügt“

„Yeah, Miststücke“

Pearson hat sich bei der Programmierung des Gitlost dazu entschieden, alles anonym zu halten, damit Entwickler nicht auf die Idee kommen, den Bot bewusst für eigene Publicity zu nutzen.

Der Bot wurde bereits 2013 ins Leben gerufen und hat seitden mehr als 40.000 verbale Entgleisungen festgehalten. Manche davon wurden allerdings fälschlicherweise in die Kollektion aufgenommen, weil sie Begriffe enthielten, die als Schimpfwörter interpretiert werden können.

So wie dieser hier zum Beispiel:

„Moby Dick“

Genug Auswahl hat Gitlost aber allemal. Pro Tag scheint der Bot rund zehn Mal zu posten.

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