Die Frau soll am 3. Oktober eine Tasche mitsamt Laptop gestohlen und anschließend versucht haben, diesen in einer Pfandleihe zu veräußern. Der Pfandleiher wollte das Gerät jedoch nicht kaufen, weil es mit einem Passwort geschützt war. Die Diebin nahm daraufhin per SMS Kontakt mit dem Opfer auf und bat ihn um das Passwort. Die Telefonnummer stammte offenbar von Visitenkarten, die in der gestohlenen Tasche lagen.

Der Bestohlene ging nicht auf die Bitte ein, bot allerdings an, den Laptop zurückzukaufen und drängte die Diebin auf ein Treffen. Obwohl diese einem Deal zustimmte, brach sie anschließend den Kontakt ab. Die Polizei fahndet nun nach der Frau.

Kein Einzelfall in den USA

Im Januar sorgte der Fall eines kanadischen IT-Technikers für Aufsehen, der auf seinen gestohlenen Laptop aus der Ferne zugreifen und so die Diebin bloßstellen konnte. Den Laptop konnte er dennoch nicht zurückbekommen. Erfolgreicher verlief die Suchaktion nach einem gestohlenen Laptop in anderen Ländern. In Österreich konnte ein Rechner über die Ortungsfunktion inklusive Dieb ausgeforscht werden. Ein niederländischer Regisseur ließ sich dagegen für einen Kurzfilm sogar sein Smartphone stehlen und überwachte den Dieb daraufhin per Trojaner.

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