Digital Life 

Sohn bekommt aus Versehen Bilder seiner Mutter geschickt – und traut sich nicht, sie anzuschauen

Diese Nachrichten auf dem Sperrbildschirm des jungen Mannes waren der Auslöser für die Aufregung.
Diese Nachrichten auf dem Sperrbildschirm des jungen Mannes waren der Auslöser für die Aufregung.
Foto: Liam McDonald/@LiamMcDonaldCfc/Twitter
Was mit einem Versehen einer Mutter begann, wurde schnell zu einem Hit auf Twitter: Denn der Sohn wollte den WhatsApp-Chat partout nicht öffnen.

Das Verhältnis von Eltern und Großeltern zum Nachrichtendiesen WhatsApp ist speziell. Gifs und Videos scheinen es der älteren Generation besonders angetan zu haben, manchmal sehr zum Unmut der Kinder und Enkelkinder.

"Entschuldige, die waren für Papa bestimmt"

Das jedoch eine WhatsApp-Nachricht seiner Mutter einmal für einen viralen Hit auf dem Kurznachrichtendienst Twitter sorgen würden, damit hatte Liam McDonald wohl nicht gerechnet.

Wie Welt Online berichtet, begann alles recht harmlos, nämlich mit drei Hinweisen auf dem iPhones des jungen Mannes, die ihn über eingegangene Bilder auf WhatsApp informierten. Absender: seine Mutter. Da diese jedoch danach direkt den Satz "Entschuldige, die waren für Papa bestimmt" schickte, war McDonald verunsichert über den vermeintlich "privaten" Inhalt der Bilder und traute sich nicht, den Chat zu öffnen.

Und wie es im Jahr 2017 häufig ist, rief er nicht etwa seine Mutter an und fragte nach dem Inhalt der Nachrichten. Nein, er setzte einen Tweet ab und sorgte so für eifriges Mitraten auf Twitter.

Viele Nutzer waren neugierig und wollten wissen, was sich hinter den Nachrichten verbarg.

Bei einigen Usern sorgte die Spannung gar für Schlaflosigkeit.

Liam blieb ihnen des Rätsels Lösung jedoch schuldig. Schließlich fragte ihn ein neugieriger User, wie viele Retweets es brauche, um Liam zu bewegen, den Inhalt der Nachrichten preiszugeben. Liams Antwort folgte: 10.000 Retweets sollten es sein, dann würde er das Geheimnis lüften. Der Tweet wurde daraufhin mehr als 26.000 Mal retweetet und über 86.000 Mal geliked.

Die Antwort gab Liam nicht auf dem Kurznachrichtendienst bekannt, sondern in einem Interview mit der britischen Daily Mail. Hinter den Nachrichten seiner Mutter verbargen sich keinesfalls aufreizende Aufnahmen. Es waren Fotos seines neu geborenen Cousins. Ob seine "Angst" vor dem Öffnen der Bilder echt war oder am Ende nur der Wunsch nach Aufmerksamkeit: wir werden es nie erfahren.

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