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Geoffrey Hinton – Auch KI-Pioniere altern

Er ist einer der wichtigsten Wegbereiter der künstlichen Intelligenz: Geoffrey Hinton. Er mag zwar gealtert sein, ist jedoch noch lange nicht in die Jahre gekommen.

Gehirn
Der KI-Vorreiter Geoffrey Hinton wurde vergangenen Mittwoch 70 Jahre alt. Foto: imago

Der sogenannte Pate der künstlichen Intelligenz, Geoffrey Hinton, hat diese Woche die 70 Jahre geknackt. Mit der Frage nach den Funktionsweisen des menschlichen Gehirns wurde er zum Vorreiter auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Bereits seit den 80er Jahren schafft es dieser Mann wie kein anderer, das Interesse für das Deep Learning aufrecht zu erhalten und noch weiter anzufeuern.

Zwischen Mensch und Maschine

Den Anfang der Karriere des heutigen „Elder Statesman“ der künstlichen Intelligenz stellte wohl das Studium der Psychologie in Cambridge dar. Getrieben von der Frage nach der Funktionsweise des menschlichen Gehirns promovierte Hinton später in künstlicher Intelligenz. Denn schon damals lag die Antwort auf seine Fragen für ihn in Computern.

Ebenso wie das menschliche Gehirn verwenden nämlich auch Computer Vernetzungen zur Kommunikation und Datenübertragung. Aus diesem Grund sollte er sich schon bald auf den Bereich des Deep Learnings konzentrieren, welches auf künstlichen neuronalen Netzen beruht.

Fachliche Nische Deep Learning

Der Ansatz von Rechenverfahren, welche ein Netz einfacher Nervenzellen simulieren sollen, galt für einen beachtlichen Zeitraum als Sackgasse. Hinton ließ sich jedoch nicht von Gegenstimmen beeinflussen und begab sich an die Universität in Toronto, um dort seine Forschungen fortzusetzen. Nicht zuletzt die neuen Möglichkeiten durch die steigende Rechengeschwindigkeit der damaligen Computer unterstützten ihn dabei.

Durch die dadurch resultierende Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wurden nun auch Unternehmen und Geldgeber auf ihn aufmerksam – darunter der heutige Silicon-Valley-Gigant Google. Damit bekam Hinton die Möglichkeit, seinen Ideen und den Errungenschaften seines Fachbereichs zur Bekanntheit zu verhelfen und sie zu popularisieren – und damit hatte er offensichtlich großen Erfolg. Auch mit seinen 70 Jahren ist er noch immer eine der bekanntesten Personen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und kommt stetig mit neuen Denkansätzen und Verknüpfungen zum menschlichen Gehirn um die Ecke.

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