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Amazon Echo bestellt dank Fernsehwerbung Katzenfutter nach

Zum Ärger eines britischen Nutzers, soll sein Amazon Echo nach Ausstrahlung eines Werbespots automatisch Katzenfutter geordert haben.
Zum Ärger eines britischen Nutzers, soll sein Amazon Echo nach Ausstrahlung eines Werbespots automatisch Katzenfutter geordert haben.
Foto: imago
Ein britischer Nutzer des Echo legte Beschwerde gegen den Spot ein und wollte ihn damit verbieten lassen. Amazon beruhigt unterdessen andere Nutzer des Echo.

In dem Amazon-Spot, der in Großbritannien ausgestrahlt wird, werden Alexa-Nutzer in unterschiedlichen Alltagssituationen gezeigt. In einer hört man einen Mann sagen: „Alexa, bestelle Purina Katzenfutter nach.“ Der Befehl aus dem TV-Gerät hat offenbar dazu geführt, dass der Amazon Echo eines Zusehers tatsächlich versuchte, Katzenfutter zu ordern, berichtet der „Guardian“. Zwar konnte der betroffene Echo-Nutzer die Bestellung stornieren, er beschwerte sich allerdings bei der britischen Advertising Standards Authority (ASA) und verlangte die Einstellung der Werbekampagne.

Beschwerde abgewiesen

Die Branchenaufsicht wies die Beschwerde zurück. Sie sehe keine Verletzung von Regeln, hieß es zur Begründung. Amazon bestätigte die Bestellung, verwies aber darauf, dass Nutzer die Bestellung bestätigen müssten, was im konkreten Fall nicht passiert sei, weshalb die Order auch storniert worden sei. Darüber hinaus würden Werbeeinschaltungen entsprechend „markiert“, sodass die Lautsprecher auf den Befehl „Alexa“ nicht reagieren würden, teilte das Unternehmen mit.

Alexa ignoriert Weckruf beim Superbowl

Dass dies funktioniert, hat Amazon vor kurzem bei Werbeeinschaltungen während der Super Bowl gezeigt. Der Konzern sandte dazu ein für die Zuseher nicht wahrnehmbares akustisches Signal mit, dass Alexa mitteilt, ihren Weckruf zu ignorieren.

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Ärger für Amazons Alexa, aber auch für den Konkurrenten Google Home, gab es hingegen bei der Ausstrahlung einer Southpark-Folge im vergangenen September. Damals brachten entsprechende Befehle die Amazon- und Google-Geräte ihrer Zuseher dazu, nicht nur „Hairy Balls“ und „Titty Chips“ auf ihre Einkaufslisten zu setzen, sondern auch nicht unbedingt jugendfreie Wörter zu wiederholen.

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